Kanada 2013 – initial plan
Eine erste Idee wie die Route etwa aussehen könnte gibt es schon.
21. September Abflug in Wien (CET) 10:30 – Ankunft 14:10 in Toronto (EST)
21.09-23.09 Toronto
24.09 Niagara Falls + Heli Tour + Rückkehr Toronto
25.09 Kingston
26.09 – 27.09 Ottawa
28.09 – 29.09 Montreal
30.09 – 02.10 Quebec
03.10 – 04.10 Mont-tremblant National Park
05.10 Réserve Faunique de Papineau-Labelle
06.10 Gracefield
07.10 Pembroke
08.10 Kawartha Highlands Provincial Park
09.10 Queen Elizabeth II Wildlands Provincial Park
10.10-12.10 Toronto
13. Oktober Rückflug – 18:00 (EST) – Rückkehr Wien 14.10. (08:35)
Felis – erste Eindrücke
Spielbericht
Lineup:
Spielleiterin:
Callisto
Spieler:
Dolge (Mistviech)
Ayou (Lordi)
Taleria (Sari)
TheLemming (Vidar)
Die Testrunde von Felis begann etwas zögerlich – aus meiner Perspektive gleich doppelt, erstes Rollenspiel via Teamspeak und dazu mit „lauter Unbekannten“. Nachdem die Runde im Vorfeld schon angekündigt war, ist die schnelle „Generierung“ gänzlich ohne Charakterwerte abseits der obligaten Körper/Seele Balance begonnen worden. War auch gut so, die Truppe von Streunern und verzogenen Hauskatzen wurde unmittelbar mit dem Problem konfrontiert, dass im Viertel vereinzelte Mietzviecher verschwinden würden – oder zumindest unter anderem eine ältere Dame (Katze) vermisst wurde. Nach anfänglichen Ärgerlichkeiten im Garten der Lords beschloß man den langwierigen Hausarrest von Lordi lieber auszuweichen und sich auf der Straße entsprechend umzublicken. Es dauerte in dem Zusammenhang auch nicht sehr lange bis man einen Köter auf der Straße traf, der schon eine bittere Vorgeschichte mit der Streunerin Mistviech hatte. Der Junge hatte natürlich Glück, dass er einen Maulkorb trug und keiner von uns gewillt war einen wehrlosen Hund mit seinem menschlichen Begleiter anzufallen. Für die Katzen durchwegs problematischer wurde schon der Umstand empfunden den insbesondere die ausgezeichnete Spürnase der Streunerin aufzeigen konnte, der in der Straße nicht gänzlich unübliche Geruch von Blut hatte etwas seltsam katzenartiges an sich und drang aus dem Keller an unsere Nasen.
Neugierig wie wir Vierpfoter sind konnte uns nicht sehr viel halten und wieder hatte der gute Rotweiler den kürzeren gezogen – um genau zu sein – die kürzere Kette, zu unserem Glück. Aber konnten und wollten uns nicht lange aufhalten. In einer anschließenden Erkundung wichen wir dem Mann aus der den Hund gleich darauf ohne Maulkorb ins Haus lies und verteilten uns strategisch in arbeitende Truppe (Sari und Vidar) und die Küchenrandalen (Lordi und Mistviech). Read more
Tron Legacy 3D
Zur Info – dieses Review ist mitunter ein Spoiler und bezieht sich auf meine persönliche Meinung zu Tron Legacy.
Gestern war’s also soweit, nachdem ich eine geschätzte Woche meines Lebens damit verbracht habe, Tron zu sehen. (Vorzugsweise bei meinem Vater alle paar Wochen als ich jünger war. Neben Star Wars und Asterix war es für mich der Film schlechthin.) Es ist der Nachfolger im Kino. Eigentlich wäre der Start in Österreich ja schon am 07.01.2011 geplant gewesen wurde dann aber verzögert und nach hinten verschoben. Die Details dazu hatte ich mir nie angesehen – kam mir eigentlich gelegen, ich wußte bis zuletzt nicht was ich davon halten sollte, dass Tron eine Fortsetzung bekommt. Warum so skeptisch? Nun, ich bin kein großer Freund von Fortsetzungen die mehr kommerziellen Charakter haben und je besser der erste Teil, desto schwerer eine würdige Fortsetzung zu finden.
Beispiele für missglückte Endloskommerzialisierungen sind Pirates of the Carribean (mir persönlich hat nichts davon den ersten Teil erreicht der mit Witz, Charme und Elan überzeugen konnte), Predator (was genau hatte der zweite Teil?), in einem Land vor unserer Zeit (kam nicht ansatzweise an #1 ran), Terminator (insbesondere die Teile 3/4 sind fast untragbar),
Beispiele für geglückte Fortsetzungen waren für mich Shrek (die Nachfolger konnten das hohe Niveau des ersten Teils halten), LotR (okay das ist imho aber auch eher ‘ein’ Film der auf drei gesplittet wurde) – sonst eher rar. Egal kommen wir zum eigentlichen Teil. Read more
Glück – #Glück
Inspiriert von Franzey und Julian ein paar Gedanken zu Glück. (Und gleich auch noch einmal von Dan – ehrliche Lesensempfehlung und Sabrina und nochmals von Julian)
Das Glück is a Vogerl,
gar liab, aber scheu,
es lasst si schwer fangen,
aber fortg’flogn is glei.
Das Herz is der Käfig,
und schaust net dazua,
so hast du auf amal dann
ka Glück und ka Ruah.
Das alte Wienerlied beschreibt schon sehr gut was Glück ausmacht. Es gibt viele Zitate, Sprüche und selbst (oder gerade auch) die Philosophie beschäftigt sich sehr intensiv mit diesem. Von der Antike (Platon, Aristoteles) über das Mittelalter bis in die Moderne (Immanuel Kant, Arthur Schopenhauer, Friedrich Nietsche) war es immer ein Thema das zu Analysen und Überlegungen geführt hat. Kein Wunder, Glück ist meinem Verständnis nach mehr ein erstrebenswertes Ziel – ein vorgegebener Begriff als etwas Definierbares. Woher kommt es, dass man fast immer weiß wenn man glücklich ist, “Glück hat” aber nicht immer weiß wie man an Glück kommt?
Beginnen wir mit dem schwersten:
Was ist Glück?
Biochemisch
Man ist sich nach wie vor nicht einig, was Glück ist. Kein Wunder, was die Philosophen seit der Antike beschäftigt ist für die Biochemiker erst vor einigen Jahren aktuell geworden. Trotzdem hat man sogenannte Glückshormone definiert – ohne auf die Details einzugehen – das sind meine persönlichen Favoriten wenn es um Drogen geht. Im Gegensatz zu Alkohol und schlimmeren Dingen sind Ausschüttungen von den Glücksbotenstoffen sehr angenehm auch am nächsten Tag noch. Ein guter Aktivator ist mitunter etwas körperliche Betätigung, aber es fängt ja schon mit kleineren Dingen an. Ein paar Minuten in eine Fussreflexzonenmassage oder ein entspanntes Bad kann hier schon Wunder wirken. Trotzdem zurück zur Aufgabenstellung: Weder die Philosophie noch die Biochemie noch ein anderer wissenschaftlicher Zweig kann heute genau definieren was Glück ist.
Persönlich
Wenn es so nicht funktioniert, dann probieren wir es aus der eigenen Sichtweise. Was bedeutet Glück für mich? Ich orientiere mich daran, dass Glück etwas schwer Greifbares ist aber durchwegs etwas einfach Vermittelbares. Dazu kann man sich eines einfachen Experiments bedienen und die morgendlichen Kollegen (in Arbeit, Studium, im Kaffeehaus oder auch nur in den Verkehrsmitteln) anlächeln. Das mag etwas ungewohnt sein für den typischen Morgenmuffel, aber man gibt innerhalb eines ernstgemeinten Lächelns sehr schnell etwas weiter, dass man selbst für kaum greifbar hält. Das schönste daran ist, dass man ohne es wirklich verhindern zu können gleiches zurückbekommt. Ein paar freundliche Gesichter tragen dazu bei, dass wir uns wohler fühlen als zuvor. Für mich ist das schon ein kleines Glück. Jede Befriedigung die man weitergibt kommt in der einen oder anderen Weise zurück. Glück ist deswegen nicht besser definiert aber ein paar Rahmenbedingungen sind bekannt und damit ist man schon seines eigenen Glücks Schmied.
Für mich interessant sind Religionen, die Glück als Konzept verbieten. Ohne auf die Details näher einzugehen – es wird das Glück des Einzelnen mit dem Willen eines ( oder mehrerer) Gottes/Götter gleichgesetzt. Ehrlich? Das ist doch nicht wichtig, wie man Glück nennt – viel davon kommt von innen und ob man andere Zufälle als Gott gegeben oder Schicksal bezeichnet ist mir persönlich nicht so wichtig – jeder soll glauben woran er möchte – Hauptsache er respektiert die Ansichten der anderen.
Im Gegenzug dazu ist ein Unglück jedes Laster, dass uns am Weg begleitet. Eine Fehlentscheidung die man trifft die einen nachhaltig begleitet ist ebenso ein Unglück wie auch eine persönliche Tragödie wie der Verlust eines geliebten Menschens aus Freundeskreis oder Familie. Seit ich ein paar wichtigen Menschen in meiner Familie verloren habe kann ich das gut nachvollziehen. Was vor wenigen Jahren so weit weg schien ist heute ein täglicher Begleiter geworden in Momenten der Traurigkeit. Es ist ein gewisser Schatten der Angst, der mit zunehmendem Alter dünkler wird. Nicht aus der Angst heraus selbst nicht mehr zu sein, sondern geliebte Menschen – Begleiter aus der Kindheit und Jugend – Lebensgefährten zu verlieren. Anders herum ist es Glück das man erkennen sollte. Jeder Moment den man mit den Menschen verbringt die einem wichtig sind ist das wahrscheinlich größte Glück, dass man erfahren kann. Oft erkennt man das später, aber jede Erinnerung an Menschen die einen begleitet haben sind unvergängliches Glück das tief in uns schlummert und uns jeden Tag ein neues Lächeln schenken kann.
Twitty Tister – Rock am Ring
Wer die Vorgeschichte nicht kennt, Twitty Tister ist ein gemeinsames Schreibprojekt von @Lilleyone, @GoShoo und Meinerwenigkeit. Der erste Teil ist im Emporium der Träume zu finden und definitiv lesenswert³. Ich versuche mich ‘mal an einer Fortsetzung die sich mit den Erfolgen im Jahr 1995 beschäftigt.
Twitty Tister – Rock am Ring
Mitte der Neunziger, während Rock am Ring von Van Halen, Bon Jovi und Megadeth heimgesucht wird, viele der Bands wie Metallica, Guns’n'Roses und Aerosmith auf der Suche nach Selbstverwirklichung sind, haben Lill-E, DanMan und Lemmie sich auf die Suche nach musikalischer Fremdverwirklichung gemacht. Bei einem wöchentlichen Schnitt von fünf bis sechs leer-gespielten Hallen, einer Gehirnerschütterung und gut zwei Dutzend Vorfällen hatte sich Twitty Tister in kürzester Zeit einen Namen gemacht, zumindest im Rahmen von Sondereinsatzkommandos, Feuerwehrverbänden und Heimatmusikvereinen. Immer öfter war es zu Ausschreitungen bei den Veranstaltungen gekommen, wobei man ursprünglich angenommen hatte, es läge einfach nur an der Musik. Hier konnte allerdings ein direkter Zusammenhang aus dem steigenden Alkoholpegel und der späten Stunde der Auftritte gefunden werden der die Band in der dritten Instanz in vier unabhängigen Gerichtsverfahren von Schadenersatzforderungen freisprach. Glücklicherweise für die Band war es für viele Veranstalter nahezu zeitgleich ein großes Problem bei fast allen Events die Leute aus den Hallen zu bekommen. Was war also naheliegender als die Puke Festival Veteranen zu den Großveranstaltungen zu laden um die Leute direkt nach dem Headliner endlich aus der Halle zu fegen? Aber was langeweile ich Euch mit der Zusammenfassung, sehen wir uns an was bei Rock am String 1995 wirklich passiert ist.
Was wirklich geschah
Einige Stunden nach Mitternacht, das Arsenal ist gefüllt mit über alkoholisierten, grölenden Jugendlichen. Vereinzelt ein Barthaar, meist von jenen unglücklichen Eltern die noch in der Nähe der großteils Minderjährigen geblieben sind, obwohl sie noch Autofahren mussten. Das wo doch die Ausdünstungen der Anwesenden reichten um jeden Polizisten klar zu machen den Delinquenten umgehend durch-zu-winken. Der gesunde Menschenverstand gebot, dass die Elektronik des Alkometers aufgrund des Ethanolgehalts der Atemluft eine mittelgroße Explosion verursachen könnte und damit war ein genereller Urlaubstag für die Gesetzesvertreter in größerer Umgebung erwirkt worden. Twitty Tister kommen geleitet von lauten Rufen nach mehr Alkohol auf die Bühne. Die ersten Riffs von DanMan bringen die Halle zum Überkochen, es wird enger und enger in den vorderen Reihen. Nicht zuletzt weil sich die Truppe an Hardcoregroupies, aus den Zeiten der Puke Festivals, ihres Zeichens wiederum eindeutig erkennbar an dunklen Sonnenbrillen und plastifizierter Einmalwäsche von hinten nach vorne drängt. Die Spuren des Festivals, Übermüdung, Hörsturz und verschwommene Sicht beginnen sich bei tausenden Fans binnen Sekunden auf ihren Gesichtern zu zeigen, nicht schnell genug für die meisten. Was später von vielen Ärzten als Amphetaminüberdosis fehlgedeutet wird ist der unmittelbare Effekt des 1.000.000 Watt Stroboskops den Lemmie mitgebracht hat. Eine Vorsichtsmaßnahme nach den letzten Auftritten, damit sollte sichergestellt werden, dass sich wirklich nur echte Fans an die Band erinnern können. Es gab da ein paar Vorfälle…
LiLL-E’s Auftritt auf der Bühne ist bombastisch: Mit einem Schrei, der aufgrund des von Lemmie eingeschleusten Mic-Verzerrer und der Momente später ersten, zerfetzten Boxen mehr als Grindcore Jodeln durch die Boxen schallt sieht man ein gewohntes Bild auf den Gesichtern von aber-tausenden Besuchern, den Wunsch rechtzeitig gegangen zu sein. DanMan’s Auftritt, ein Tritt auf den Schalter für das Stroboskop um sicherzustellen, dass die dadurch für mehrere Minuten erblindeten Fans die Orientierung verlieren. Auch gleichzeitig das Signal für die Band in die Eisen zu steigen und so beginnen sie Rock am Ring mit dem all-time classic und unter Ihren Groupies, das später von Nine-Inch-Nails neuerfunden werden sollte. Twitty Tister’s Meisterwerk – Closer, dem Zustand der Menge entsprechend. Dem Lied wird ja nicht von ungefähr nachgesagt eine Welle von Klaustrophobien unter den Konzertgängern ausgelöst zu haben, welche den Psychologen in Nürnberg und Umgebung noch bis ins Jahr 2009 rege Kundschaft bescheren wird. Böse Zungen behaupten, dass rechtzeitig zum “Fear of the Dark” Cover, die in der Menge auftauchenden Feuerzeuge eine Reaktion auf eine mögliche Steigerung des schon eingesetzen Stroboskops waren und die rund 70.000 verzweifelt nach oben schnellenden Feuerzeuge das gesamte Lied nur deswegen oben blieben um die Augen auf einem gewissen Helligkeitspegel zu halten. Gefolgt wurde das ganze vom Theatre of Tragedy Cover “Velvet Darkness they Fear”, die Stimmung war am Toben – nie zuvor waren soviele spontane Panikattacken und Anfälle von Automutilation der Ohren an einem Ort der Welt aufgetreten, noch heute profitieren Twitty Tister von zahllosen Tantiemenzahlungen der Krankenhäuser.
Ein phänomenales Ende gelant LiLL-E als sie beginnt das letzte Lied “After Dark” einzuleiten, mit den Worten
Watching Her - Strolling In The Night So White - Wondering Why - It’S Only After Dark
In Her Eyes - A Distant Fire Light - Burns Bright
DanMan steigt wieder auf den Schalter und mit dem erneuten Einsatz des Stroboskops ist die Menge nicht mehr zu halten. Ein selbstsicherer Blick von Lemmie, der kräftig in die Tasten haut zu DanMan, der den Hals des Basses würgt bis die Schreie der Mengen im satten Sound der gerade neu aufgestellten Subwoofer untergehen. Das Ende von Rock am Ring ist erreicht, knapp 25 Minuten nachdem Twitty Tister die Bühne betreten haben ist das gesamte Arsenals des Rings leergefegt. Die Einladung von Titty Twister zu weiteren Festivals ist spätestens gesichert als den Veranstaltern bewußt wird, dass sie aufgrund der panischen Flucht der Fans und den damit verbundenen Luftverwirbelungen eine Einsparung am Reinigungskosten von 84,4% erreichen.
Doch der Auftritt von Twitty Tister bei Rock am Ring sollte nicht ohne Folgen für die Szene bleiben. Einzelne, hörgeschädigte Musiker, denen die Flucht vor dem Konzert nicht gelungen ist, gründen noch im selben Jahr die Foo Fighters (inspiriert durch die unbekannten Objekte die während des Konzerts durch die Menge geflogen waren) und System of a Down (woher der Name rührt muss ich keinem erklären, der am Konzert war) – die Motivationen schlagen ihre Wellen noch bis heute in Liedern wie Toxicity, Revenga, Learn to Fly und vielen anderen. Wirtschaftlich hatte sich 1995 aufgrund der Darbietung auf der Bühne sehr stark der Pharma- und Medizinbereich entwickelt, wie erwähnt hatten auch die Psychiater ihren Teil vom Kuchen abbekommen. Gleichzeitig hatten Rock am Rings Fans, teilweise durch die Erblindungen geschädigt, teilweise auch aufgrund des Verlustes des Hörvermögens etwa sechs Wochen keine Artikel in bekannten Merchandise Stores gekauft, die daraus ausgebrochene Krise im Postbereich zwingt den deuschen Staat 1995 die Deutsche Post zu privatisieren.
Eines der vielen Missverständnisse die noch folgen sollten waren, dass fast zeitgleich zu Rock am Ring 6 Monate lang “die Doofen” in den Charts zu hören sind. Generell dürfte es sich um eine Verwechslung handeln, da viele der Puke’n'Rock Fans von Twitty Tister nach Genuß von Alkohl nicht mehr in der Lage waren die Band richtig auszusprechen ohne Verwechslungen mit Titty Twister (zu deutsch Nippelzwirbeln). Das führte schon in der Vergangenheit zu ausgesprochen schmerzhaften Verwechslungen. Deswegen waren die Groupies auch dazu übergegangen TT schlampig gesprochen mit “DD” abzukürzen was viele der Rock am Ring Besucher wohl mit “die Doofen” verwechselt hatten, welche ihreszeichens auf der Bandlist vermerkt waren. Immerhin erklärten sich Wigald Boning und Olli Dietrich, davon inspiriert, bereit das Lied “Mief” zu schreiben in Anlehnung an die Gerüche nach und während Twitty Tister Konzerten.
Die Darbietung hatte weiters auch eine Hollywoodgröße inspiriert. Quentin Tarrantino selbst war von der Performance am Ring so angetan, dass er die Bar nach Twitty Tister benennen wollte – auch hier dürfte sich im Drehbuchskript ein kleiner Tippfehler eingeschlichen haben, der Twitty Tister vor großem Ruhm und Quentin vor Tantiemen bewahrt hatte.
Der Grundstein des weiteren Erfolges war damals gelegt worden. Die kleinen Unstimmigkeiten am Rande waren 1995 noch kaum der Rede wert. Einzig die Versuche von DanMan und Lemmie – LiLL-E von den Vorzügen des falschen Namens zu überzeugen sollten fehlschlagen, was sowohl die Umgestaltung der Bühnenshow entsprechend mit “Titty Twister” nicht wahr werden ließen und LiLL-E für mehrere Wochen zwang ein metallverstärktes Top zu tragen, die beiden männlichen Bandmitglieder hingegen profitieren von der Auseinandersetzung, die Stimmbildveränderung hin zum Sopran war allerdings nur semipermanent.
Reaktivierung Blog
Allgemeines
Einiges an Zeit ist vergangen, vielleicht ist es wieder Zeit zu bloggen. Viele Gedanken die sich ansammeln. Einige Hobbies die Zeit verschlingen. Was hat sich getan? Die Katzen haben einen neuen Kratzbaum bekommen. Die drei bedeuten mir alles. Mir wird das Tag für Tag mehr bewusst. Apropos Freizeitbeschäftigungen. ich hab mir ein paar neue Objektive gegönnt (2 davon kommen hoffentlich morgen via Post hier an) für meine Sony Alpha 350 gibt’s ein Minolta 50mm/1.4, ein Minolta 100mm/2.8 und ein neues Tamron 18-200mm/3.5-6.3 als Allrounder (für 150 statt 500 T€uro war es das definitiv wert). Mein Urlaub neigt sich schneller zu Ende als ich es wahrhaben will. Dexter, Breaking Bad und die eine oder True Blood zählen zu den Serien die es schaffen an den Fernseher zu binden.
Spielereien
Rollenspiele sind nach wie vor ein wichtiges Hobby für mich. Derzeit plagt mich etwas die Vorbereitung zu einer Highlevel Kampagne, ich finde zu selten die Muse dafür mich in den Welten zu bewegen. “Zocken” am PC hat derzeit wieder eine dominante Rolle meiner Zeitgestaltung – wenig Nachdenken, Sehr gespannt bin ich wielange ich die Fitnesscenter Vorsätze halten kann – 2 bis 3 mal pro Woche sollten es sein. Bislang funktioniert das mit Ausnahme der Weihnachtswoche sehr gut (übererfüllt) aber auch hier nagt die Motivation spätestens wenn die Arbeit wieder beginnt. Die Wii leidet abseits von (raren) Besuchen meines Cousins an Verstaubungssyndromen, die PS3 dient primär als Streaming-Client für die nach wie vor nicht vollständig digitalisierte DVD-Sammlung. Ich bin noch nicht ‘mal dazugekommen meine DVD’s zu zählen – geschweigedem zu archivieren.
Arbeit
Arbeit, zuviel – fast zumindest. Qualitätsmanagement ist trocken, findet aber noch weniger mögliche Umsetzung meinem Zeitplan als notwendig oder geplant wäre. Anwendungstechnik wird fast täglich mehr Arbeit, sie ist spannend und abwechslungsreich aber mittlerweile alleine nicht mehr zu bewerkstelligen. Neue Leute braucht man und die Bewerbungsgespräche sind für mich persönlich Belastungstests. Es ist die Herausforderung im Geschäftsleben über das Schicksal von Menschen mit zu entscheiden. Man trifft die Entscheidung aus persönlichen Gründen, aus professionellen Gründen – aufgrund von Qualifikation und Sympathie. Es macht keinen Spaß, aber es ist die Aufgabe die mir motivationsseitig sehr viel Auftrieb gibt. Keiner muss mich zweimal bitten dafür mehr Zeit aufzuwenden. Es sind die Wochen wo “sleep is overrated” eine andere Bedeutung erhält.
Zukunft
Pläne für 2011? Wie’s aussieht geht’s einmal nach Berlin (Cousine meiner Freundin besuchen, ein paar Tage im Sommer), ich hoffe wir schaffen ‘ne Motorradtour, bezweifle das allerdings noch – für mich persönlich wichtiger ist, dass ich wieder auf meine Susi aufsteige – ich hab 2010 pausiert, der Unfall Ende 2009 hat mir mehr zugesetzt als ich gedacht hätte. Rollenspielrunden aufrechterhalten – ich werde generell versuchen den Kontakt zu allen lieben Leuten zu halten. Mal sehen was 2011 zu bieten hat. Ich wünsche allen, dass 2011 das beste Jahr wird – in dem alle Wünsche in Erfüllung gehen werden.
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TheLemming
PS: Achso, bloggen sollte ich 2011 auch mehr
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Dark Heresy – playtest review
Warhammer 40k, maybe you can describe the setting itself best with one word, as the ultimate Dystopia. 41st millenium and humankind had gained a lot in technology over the time but even more have they forgotten. If you’re not familiar with the setting, I’m sure you find 1001 pages like the wh and wh40k lexicanum. Dark Heresy, published by Fantasy Flight Games is an approach to roleplaying in this dark setting. Now let’s have a look at how our playtest ran:
Initial position
At the very basis we had three players and the dungeon master for the first session and we started off with two of us familiar with the setting and two of us who had not heard a lot more than the sheer existence. As a dungeon master I would recommend strongly that you go through the Dark Heresy rulebook which gives you a very good idea of the world and setting and introduce your players with your version of it. That’s how Tom, our dungeon master, started off into the game yesterday and he did an astounding job that captivated us from the very beginning.
Once you know a bit about inquisition, the various orders, what Space Marines and Inquisitors are for and tend to be like you get very quickly into the game, for the first session this still means you have the hurdle of character generation before you, but fear not – this is quite easy and fast.
Character Generation
For character generation you start off selecting a region where you come from your options ranging from overpopulated hive-worlds to wild and bestial feral worlds, standard imperial worlds to void born. This list is adapted in the DH players handbook with a few more options but for 95% of your games these four should do it as they already give you quite a few options, differentiations and distinctive pros and cons. Read more
Blog-game (the next chapter)
The advantage of keeping blogs in my reader even if I never meet the people again is, every once in a while when I’m having a little bit of time, it’s really hard – not – to find a game of creative idea in a blog.Put your music player on shuffle.
Press forward for each question.
Use the song title as the answer to the question.
No cheating! (This is really funny and often quite true).
Repost this as what your music says about you.
and there we go… Read more
Talarian and the misty swamps [pt. 1]
There are these special characters in the life of a roleplaying-gamer. When you first play them you know they are so very enjoyable, when you share them they’re almost everytime good for some smiles or laughter and you know you’re going to have some fun even before the adventure really starts… Talarian (black) circle mage of Waterdeep is one of those characters, when I created him he was just another wizard, I played around and tried to find something that felt right, I concentrated on making him a summoner, switched from Wizard to Sorcerer, enjoyed the thought of an Eldritch Knight even more and voilà , it started to feel just right.
Yesterday it was Martin’s PathfinderRPG debut as a dungeon master and when I try to describe it, I end up with one word: Impressive. Because his story was quite sophisticated, because his descriptions were quite in-depth, and mainly because I did not expect him to find such a very successful combination of story, fun, descriptions, player-integration and (again, because it was a lot of) fun; but he did find it. Furthermore it was an excellent gathering of players in one evening to remember.
Talarian, black robe of the waterdeep circle
Day 41 of the cross-breed study.
While my colleagues are still hesitating on the new calling, I am a step ahead. I’ve found a rare cross-breed of giant cockroachs and giant grasshoppers whose excrements are showing positive effects on the calling itself. I’ve convinced my near-sighted colleagues that I’ve retreated from this most valuable of studies and am currently working on a bat-dung replacement for their all-beloved fireballs. Fools, they can not see their mistake. The noble Duernatar has helped me greatly in locating these cross-breeds at the very watersides of the moon-sea. Shortly after I’ve taken two of those precious teleport-scrolls and started my journey, but there it started – everything was to go a little wrong…
Somewhere I might be meant to be but did not mean to be
“Talarian, Master Talarian?”, a young, almost childish voice woke me from the teleportal statis, after effects – Read more
Quickreview: Dr. Parnassus
The Imaginations of Doctor Parnassus,
maybe to be subtitled with “in memorial Heath Ledger” was yesterday’s pre-premiere at our local cinema and I was curious.
I started headfirst into the movie, only having a (very) rough idea of what this all was about, feeling quite comfortable with the german translation of the title which hinted a relation of sorts with Doctor Caligari… Terry Gilliams newest project is weird and reminds of a strange combination of Alice in Wonderland (which is not yet out) and Goethe’s masterpiece Faust. The film very much profits from the ingenious performance of Tom Waits as Mr Nick (aka the Devil himself). What at first appears as an approach full of humor is one of tragedy.
The Imaginations of Doctor Parnassus are wonderful and inspiring, they are an approach to storytelling and to dreaming. They speak of change and danger and are translated with a lot of love and passion behind every single picture. I very much like the Heath Ledger part in it with the perspective of change and the three replacements of Heath in those imaginations. (Farell, Law and Depp)
For my part, I couldn’t get warm with Lily Cole, mainly due to her ever-child appearance, though her role fits very good in… Andrew Garfield on his part was a troublesome tragic, at times a bit annoying but playing perfectly the role of the one in love who just can’t get out of this all…
All in all, the movie was good, very thoughful and dramatic. The pictures were wonderful and inspiring. The end is a little disappointing and some parts just could have been improved in my view. Still, I would give Mr Plummer for his very heart-warming Parnassus a 6 of 10 points. With a recommendation for all friends of tragic fantasy (in this case you would probably give 8/10).