Der Vollständigkeit halber schreiben wir natürlich auch noch etwas zu unserem Abreisetag, obwohl es nichts wirklich spannendes zu berichten gibt – außer die Flugdaten und ein paar müde Selfies.
Früher Start
Markus hat eine schlaue App befragt, wie wir am schnellsten die Zeitverschiebung (9 Stunden) hinter uns lassen und in unseren Rhythmus daheim zurückfinden. Und da kam raus, dass wir erstmal möglichst früh aufstehen sollen. Gut, wir stellen uns also den Wecker auf 5 Uhr und hüpfen dann beide erstmal in die Badewanne. Das hilft beim Wachwerden. Wir packen in aller Ruhe die Koffer und räumen das Apartment zusammen.

Kleines Frühstück
Gegen 8 Uhr beschließen wir auszuchecken und zum Caffè Cittadella die Straße runter zu laufen, um gemütlich zu frühstücken und die Zeit bis zur Abreise zum Flughafen zu verbringen. Wir sind klarerweise wieder die ersten Gäste des Tages und setzen uns an einem Tisch auf der Terrasse, wo genug Platz für unsere 3 Koffer + 2 Rucksäcke ist.

Markus bestellt sich einen Carrot-Cake-Muffin und Juli ein Oatmeal mit Banane und Blaubeeren. Dazu gibts einen Minztee und einen Ingwertee, weil wir möglichst kein Koffein zu uns nehmen sollten. Wir lassen uns viel Zeit und plaudern ein bisschen über die Highlights unserer Reise. Juli nutzt das vorhandene Wlan aus und schreibt gleich noch einen Blogbeitrag vor Ort.

Viel Zeit am Flughafen
Wir nutzen die nahegelegene U-Bahn Station Olympic Village und steigen in die Canada Line Richtung Flughafen, wo wir gegen 12 Uhr ankommen. Eh auch wieder viel zu früh, denn die Check-in Schalter für unseren Flug sind noch nicht mal in Betrieb. Juli kauft noch ein paar letzte Souvenirs ein und wir warten die Zeit im Food Court ab bis wir endlich die Koffer abgeben können. Nach der Sicherheitskontrolle machen wir am Weg zum Gate noch einen Stop bei Salmon n’Bannock und folgen damit last minute noch einer Empfehlung, hier den wunderbaren Lachs zu probieren. Juli bestellt eine Salatbowl, die sie mit dem berühmten Lachs aufpeppt und kann bestätigen, dass dieser wunderbar schmeckt.
Gegen 16 Uhr startet dann verspätet unser Bording, weil das Flugzeug aus Frankfurt mit ein wenig Verspätung angekommen ist. Wussten wir aber schon seit heute morgen. Und wir wussten auch, dass wir trotz gemeinsamer Buchung getrennt platziert wurden, nämlich auf der gleichen Reihe aber auf die äußersten Plätze (A und K). Das ließ sich vor Ort am Schalter natürlich nicht lösen – Servicewüste Lufthansa – aber wir waren auch im Vorfeld nicht bereit, 70€ für eine Sitzplatzreservierung zu bezahlen. Im Flieger hat Juli sich dann ein Herz gefasst und ihren Sitznachbarn gebeten, mit Markus den Platz zu tauschen, was kein Problem war. So konnten wir gemeinsam und dank vorderster Reihe mit extra viel Beinfreiheit entspannt nach Frankfurt fliegen.


Der hartnäckige Jetlag
Naja, viel geschlafen haben wir beide auf dem Flug nicht. Aber dafür kommen wir mit nur 10 Minuten Verspätung gegen 11:15 in Frankfurt an. Nach endlosen Gängen, langen Korridoren und einer Busshuttle-Fahrt (!) vom internationalen zum nationalen Terminal A sind wir trotz 1,5h Puffer zwischen unseren Flügen ziemlich genau zur Bordingzeit am Gate nach Wien. Mit einer kleinen Maschine geht’s dann nochmal knapp 2h weiter nach Wien, wo Juli tatsächlich ein bisschen Schlaf nachholen kann. Im Taxi nach Hause kämpfen wir beide mit der Müdigkeit – wenn man bedenkt, dass wir seit gestern insgesamt 24 Stunden unterwegs sind, ist das kein Wunder. Aber wir kämpfen uns durch und gehen sogar am Abend noch etwas mit unseren Katzenonkels essen. Gegen 22 Uhr fallen wir dann aber totmüde ins Bett…nur um gegen 4:30 Uhr am Samstag schon wieder knallwach zu sein. Naja, hat wohl doch nicht so super geklappt, den Jetlag zu überlisten 😉


Unser Fazit zu Kanada und Alaska
Was hätten wir im Nachhinein anders gemacht?
Konzerte checken: Juli fand es sehr schade, dass wir sowohl in Toronto als auch in Vancouver im August bedeutende Künstler verpasst haben. Wären wir in Toronto noch einen Tag länger geblieben, hätten wir zu einem Konzert von TheWeekend gehen können. Und in Vancouver haben wir nur knapp Bruno Mars (?) verpasst. Bei der nächsten Reise werden wir sicherlich die Konzerte checken, bevor wir die Reiseroute festlegen.
Eine Woche Alaska ist ausreichend: Auf der Reise war Markus die zweite Woche an Bord des Schiffes zu redundant. Das Gefühl, dass HAL nicht wirklich darauf ausgelegt sind, Gäste über die Dauer der Woche an Bord zu haben, war uns zu präsent: gleiche Vorträge, selbst das Essensmenü war ident.
Unsere Highlights
- Die Rockies waren großartig, wir hatten unglaubliches Glück mit dem Wetter!
- Die Quartiere und generell der Urlaub in CA/US war teuer, aber (und) sehens- und erlebenswert.
- Markus’ persönliches Highlight in Kanada war zugegeben das Stormcrow Manor Pub, nebst den unglaublich freundlichen, kontakt- und hilfsbereiten Menschen.
- Julis Highlight in Alaska war ganz klar das Whalewatching in Juneau.