Tag zwei aka erster Seetag

Wie schön es doch ist, wenn man faul in der Kabine knotzen kann bis zum vereinbarten Treffpunkt und dieser erst um 10:30 (inklusive einer Stunde Zeitumstellung also 11:30) ist – allerdings schon fast zu spät um noch in Ruhe Frühstücken zu können, dafür war noch genau 30min Zeit. Dafür waren sowohl die frisch gemachten Omeletts, wie auch die Waffeln vom Prädikat “nomnom”. Juli genießt ihr erstes englisches Frühstück (Baked Beans, Würstchen, Spiegelei) welches mit Pancakes und original Sirup abgeschlossen wird. Nebst Obst, Obst und nochmals Obst.

Der Vortrag im Theater war unser nächster variabler Fixpunkt, Mythen und Legenden in Schottland rund um unser Zielgebiet war das Thema und doch gut aufbereitet erfahren wir einiges über die Geschichte der nördlichen Insel des vereinten Königreichs. Insbesondere unser morgiges Ausflugsziel “Inverness, Castle Cawdor, Castle Urgquhart und Loch Ness sind nochmals im Spotlight. Letzteres Schloss wohl mit einem französischem Garten direkt am Atlantik – frei nach dem Motto “wenn man sich schon sonst nichts leistet”. Am Bug konnte man ziemlich gut auch fühlen, wie sich das Schiff in den Wellen bewegt. In der Bar am Rückweg konnten wir die Reflexionen der Sonne an den Wellen beobachten und wir haben kurzerhands beschlossen gleich die Gunst der Stunde zu nutzen und den Whirlpool an Deck 11 auszunutzen, während Juli und Robert sich über Currywurst und Pommes hermachen.

In der Himmel und Meer Lounge durften wir dann ausprobieren was es heißt einen notfallersatzungeeignet-Barkeeper mit Kardomom und Koriander experimentieren zu lassen. Die Vital-Shakes/Smoothies hatten eine Menge Balaststoffe die einen ungewollten, oagen Müslicharakter hinterließen. Würgs! Den restlichen ersten Seetag verbrachten wir damit uns fürs Abendessen auszuruhen, gleich zum zweiten Mal in Folge im Atlantik – diesmal gab es ein Schwertfischtartar gefolgt von einer weiße Spargelcremesuppe mit Morcheln bzw. Melonenkaltschale mit Minzöl, als Zwischengang Gartengemüse mit Salat auf schwarzer Olivenerde und als die vier Hauptgerichte Ente, Hokkaido, Hummer-Linguini und Kalbsrücken. Den Abschluss gab es mit Käseplatte, Schokoladentörtchen mit Zitronensorbet oder einer kleinen Erdbeer Panna Cotta. Alles in allem, ein gemütlicher zweiter Tag aka erster Seetag und morgen geht’s endlich ab in die Highlands!

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