Küche, Bad, Fenster

March 25th, 2018 by TheLemming (0) LEBENStRAUM

Es sind wieder ein paar Wochen ins Land gezogen seit der Unterzeichnung.
Was ist passiert? Markus hatte die Gelegenheit genutzt und ist nahtlos von Skiurlaub in Krankenstand (Grippe) gewechselt, war danach eine Woche Arbeiten (am Wochenende auf der Wohnen & Interieur Messe) und im Anschluss noch eine Woche mit Sinusitis (eitriger Nebenhöhlenentzündung) daheim. (Kurz gesagt: mir reicht’s mit krank sein für 2018).
Auf der Wohnen und Interieur Messe waren wir ganz positiv angetan von den Optionen die es für Küchen gab, die Firma Breitschopf aus OÖ hat einen sehr guten Eindruck hinterlassen, insbesondere auch bei den zwei Punkten: gute Staulösungen und rückengerechte Küche.
Die Bäderanbieter waren sehr enttäuschend, aber es gab zumindest ein paar Kataloge mit deren Hilfe man selbst weiter basteln kann.
Gestern Abend haben wir die Häusergrundlagen in SweetHome 3D angelegt und siehe da, mit den aktuellen Vorstellungen sieht die Außenfassade nicht aus als wäre sie von Picasso designed worden – yay.


Was steht als nächstes auf dem Plan für uns? Wir überlegen ob wir zu Teamdesign (Wien) gehen und uns dort Küche und Badezimmer planen lassen, oder ob es andere Firmen werden. Der Kredit ist auch noch nicht unterzeichnet und dann – das Projektcontrolling aufsetzen, da wir die ersten Änderungswünsche schon unterzeichnet haben.

Der erste Sonntag danach

February 11th, 2018 by TheLemming (0) LEBENStRAUM

Das Wochenende geht langsam zu Ende. Juli und ich sitzen relaxt im Wohnzimmer und klarerweise wird die Frequenz der Einträge jetzt ein wenig abnehmen, trotzdem sind die Erinnerungen von gestern noch sehr präsent, der erste Planungswahn liegt auch hinter mir, ein paar Entwürfe und Ideen für Küche, kleines Badezimmer beim Eingang und Badezimmer liegen vor. Die Katzen schnurren gemütlich vor sich hin, nachdem wir auch ein paar Ideen für die Kisterl und hoffentlich auch bald den Futterplatz haben usw.

Heute waren wir zu Mittag noch ein paar Bilder mit Kaufvertrag beim Grünstück schießen. Man sieht noch nicht viel, abseits von etwa Schlamm, Schnee und Grün-braune Tundra oder Taiga? Trotzdem ist schon ein tolles Gefühl, wenn man vermutet hier bald ein Fundament, einen Keller usw. wachsen zu sehen. Bis dahin sind wie gesagt noch einige Etappen zu nehmen. Das haben wir am Nachmittag in gemütlicher Runde mit Robert & Sanya, Franz & Andrea und Maria erst begossen, dann begangen in Form eines gemütlichen Sonnenspaziergangs. Das Wetter war prima und der Weg zwischen Roberts und unserem Grundstück lädt bei gutem Wetter dazu wirklich ein.

Dann gab es noch eine lachintensive Runde Stille-Post-Extrem und jetzt lassen wir den Abend ausklingen. Ich fühl mich nach wie vor Aufgekratzt – erst wenn der Kredit endgültig abgeschlossen ist werd ich mich etwas entspannen können.

Vertragsunterzeichnung

February 10th, 2018 by TheLemming (0) LEBENStRAUM

Seit ein paar Monaten haben wir uns intensiv mit dem Motto “Lebensraumveränderung” beschäftigt. Die letzten Wochen sind dazu noch durch die Themen Vertrag und Kredit intensiver geworden als ursprünglich geplant. Ende 2017 waren wir noch auf dem Weg nach Spillern, ein 2004 gebautes Haus, das uns im Ende aber nicht so zugesagt hat, wie das Neubauprojekt “Ahornsiedlung” in Leobendorf.

Achja, und heute war es übrigens auch soweit. Wir waren um 10:00 bei Famosahaus im 12. Bezirk unterzeichnen – die besprochenen Anpassungen an den Vertrag hatten wir zwar nochmals am Tisch besprechen müssen bevor sie aufgenommen wurden, aber wir haben uns auch diesmal gut betreut gefühlt. Danach haben wir die Gunst der Stunde genutzt und auf Julis Vorschlag das am Rochusmarkt beheimatete El Gaucho besucht – in illusterer Runde mit Ingrid und Paps darauf angestoßen und zur Feier des Tages auch ein kleines “Steakerl” genossen.

Was sind die unterschiedlichen Motivationen die uns zu diesem Schritt begleitet haben? Die wundervolle Lage “in Kirchbigeln” hat uns seit wir dort waren in den Bann gezogen. Die Möglichkeit ein Eigenheim auf Eigengrund zu beziehen und dabei nicht selbst die Bauleitung zu übernehmen sondern ein gutes Gefühl zu haben, dass man Profis beauftragt die mittlerweile knapp 1200 Häuser gebaut haben. Wir sind glücklich miteinander und trauen uns das zusammenleben die nächsten xxx Jahre zu. Die Distanz zu unserem Freundeskreis wird dadurch eher geringer als größer – was den Suchkreis für neuen Lebensraum stark eingeschränkt hatte. Die Wohngemeinschaft in Korneuburg schafft es seit knapp 10 Jahren nicht eine Erneuerung der Außenfassade / Dämmung umzusetzen, unser Balkon sieht zwar mittlerweile hübsch aus, ist aber zu laut um ihn nutzen zu können und es ist uns nicht erlaubt auf selbigem zu grillen – irgendwie uncool, wir grillen gerne. Badezimmer und Küche sind zwar bestmöglich eingerichtet, aber einfach noch ein wenig zu klein um sich wohlzufühlen.

Was steht uns bevor? In den nächsten 2 Wochen müssen wir die Finanzierung fixieren. Wir haben Zusagen von mehreren Banken, aber die Bedingungen sind durchwegs unterschiedlich. Bei so einer “once-in-a-lifetime” Entscheidung, prüfen wir das lieber noch 1-2-3-4-5-6x bevor wir fix zusagen. So haben wir das auch beim Kaufvertrag des Hauses gemacht. Nach dem geplanten Schiurlaub Ende Februar / Anfang März findet das Gespräch mit dem Techniker statt, dann müssen wir uns ziemlich genau ansehen was für Änderungen wir haben wollen die für die Einreichung relevant sind. Aktuell sind es primär Einreichung Garage/Carport, Fenster und Balkontüre ändern und die Terasse anpassen. Auch im Innenbereich werden wir uns flink überlegen was die wichtigsten Räume betrifft: Küche, Badezimmer, wohin kommt die Waschmaschine und können wir uns eine PV Anlage leisten. Die wichtigen Dinge im Leben.

Menüvorschlag für Maurach

June 17th, 2017 by TheLemming (0) deutsch,Private Life

Liebe Familie,
der Urlaub steht vor der Türe und ich habe mir vorgenommen die vor uns liegenden Tage zumindest einmal täglich in der Küche zu stehen – mit dem Verständnis, dass gutes Essen ein Teil eines tollen Urlaubs sein soll. Was ich dazu von Euch brauche? Das Angebot steht natürlich, dass ich nicht nur für Juli und mich in der Küche stehe. Also meldet Euch wo ihr “dabei” sein wollt – dann wird es für alle ausreichend geben.

Was auf der Speisekarte steht:

Samstagmittag
Käsespätzle und Speck-Käsespätzle mit grünem Salat

Samstagabend
Süsskartoffel-Avocado “Salat” mit fruchtiger Vinaigrette

Sonntagmorgen
Kaiserschmarren mit Zwetschkenröster

Sonntagabend
Original Wienerschnitzel von der Schale (vorausgesetzt ein guter FLeischer ist in der Nähe) mit Erdäpfelsalat (einen mit und einen ohne Mayonnaise)

Montagmittag
Chili con Carne

Montagabend
Krautsalat-Sandwiches mit Avocado und Krenmayonnaise

Dienstagmittag
überbackene Lachscanneloni mit Gurkenrahmsalat

Dienstagabend
Mozzarella, Basilikum und Paradeiser

Hier ist der Doodle – bitte bis spätestens 29.6. mit Namen eintragen wo ihr dabei seid. (Wäre ideal, weil ich mich dann auch drauf vorbereiten kann falls wir teilweise zu neunt essen und die entsprechenden “Reindln” (Töpfe usw.) mitbringen. Aka ich tät’s gerne wissen um Zeit usw. abschätzen zu können. PS: Im Doodle gibt es einen Tippfehler, wer ihn findet darf ihn behalten!
http://doodle.com/poll/tsume2494r7nfe58

Jam Session aka Marmelade Tag

June 17th, 2017 by TheLemming (0) deutsch,Private Life

Wow, was für ein Tag. Knapp nach 21:00, seit 09:00 auf und unterwegs, den Balkonkleingarten auf Vordermann gebracht und die lange geplante Marmelade-Jam-Session in die Tat umgesetzt. Ach und ein paar Kilo Erdbeeren hatten wir auch besorgt. Ein Drittel davon sieht übrigens so aus:

Lasst Euch nicht täuschen, das war unglaublich anstrengend – zum Zeitpunkt an dem ich den Eintrag um Bilder erweitere (Sonntag 08:30) tut mir noch immer alles weh. Trotzdem zu zweit macht alles mehr Spaß und es war eine olfaktorische Erlebniswelt.

Von den 3kg 3:1 und 2kg 2:1 Gelierzucker haben wir knapp 50% verarbeitet. Nachdem es unsere erste Jamsession war taten wir uns da zugegeben etwas schwer mit dem Schätzen, aber Zucker lagert man viel leichter ein als Früchte, also war’s okay.

Was ist es denn im Juni 2017 geworden:
Erdbeer Mango Ingwer
(1,5kg Erdbeeren, 500g Mango mit 2:1 Zucker)

Mango Papaya Vanille
(750g Mango, 250g Papaya mit 2:1 Zucker)

Erdbeer drei-Minze
(1,5kg Erdbeer, Minze mit 3:1 Zucker)

Erdbeer Weiße-Schoki Chili Rum
(1,5kg Erdbeer, 200g Schoki mit 3:1 Zucker)

Erdbeer Zitronenbasilikum
(1,5kg Erdbeer mit 3:1 Zucker)

Ich bin soooo gespannt!
Der Zwischenstand war dann in etwa so:

Ein Blick zurück über die Schulter

May 15th, 2017 by TheLemming (0) deutsch,Private Life

Schon wieder ein halbes Jahr vorbei seit meinem letzten Eintrag. Ist das traurig? Nein, eigentlich nicht wirklich.
Der Anlass für diesen Eintrag ist ein freudiger, mir wurde gestern erst wieder bewußt wie glücklich und zufrieden ich bin. Das Jahr 2017 ist ziemlich nass gestartet, im Januar ein “kleiner” Wasserrohrbruch an der Hauptwasserleitung der mittelfristig dazu geführt hat, dass Wände zwischen Badezimmer – WC – Küche nass waren und es erst sehr spät sichtbar wurde, da besagte Wände verfliest waren. Den März hatten wir deswegen lärmende Geräte im Haus, sodass die Katzen ernsthaft darüber nachdachten auszuziehen. (24-7 Dauerbeschallung durch Ventilatoren) im April und Mai dann noch Heizkörper an den Wänden, aber langsam – heute? nähert sich das Debakel einem Ende. Nebenbei hatte ich Anfang des Jahres schon vor die restlichen Expedits im Wohnzimmer zu ersetzen und es auch getan – 80% Erfolg und zwei defekte Regale inklusive Auseinandersetzung mit dem Lieferanten, der das Gefühl von “KOPFSCHÜTTEL” hinterlässt. Aber es wird spannend, wie man defekte Anlieferungen in 100% okay Kartons erklärt.
Und dann gibt es einfach geniale Wochenenden. Es begann mit einem Nachmittag auf den Inline Skates und gefolgt von einem gemütlichem Freitagabend bei dem Juli und ich mit M³ das erste Time Stories Szenario gelöst haben. Geniale Krautsandwiches gab’s obendrein, ich mag es wenn solche Kleinigkeiten einfach gut klappen. Am Samstag war erst Textil Müller, danach das Einlösen meines Weihnachtsgutscheins bei Grandits und am Abend Anatevka in der Volksoper fällig, bei einer mäßig guten Pizza hab ich dann Silvia und Jürgen kennengelernt und ein sehenswert umgesetztes Musical gesehen.
Damit das Wochenende noch besser wurde, gab’s am Sonntagmorgen ein Frühstück in Bisamberg mit Kurt und Ingrid, gefolgt mit einer kleinen Ausfahrt durchs Weinviertel – das i-Tüpfelchen des Wochenendes war dann der Ausklang bei Andrea und Höhli zum Grillen und gemütlich Quatschen.

Alles in allem, ich hab wiedermal für mich festgestellt, ich hab das Glück in einer wohlbehüteten Gegend zu leben. Mit lieben Freunden um mich meine Tage verbringen zu dürfen. Das Vergnügen lachen zu können und nicht jede Minute darüber nachdenken zu müssen wie ich wohl über die Runden komme. Ich kann über die vergangenen Wochenenden nachdenken und feststellen, dass meine Familie für mich immer greifbar ist. Wie sehr ich froh bin meinen Großvater regelmäßig zu sehen, Gerhard und Ma glücklich ebeenfalls oft am Abend mal in der Nähe zu haben…
Kurzum, einfach glücklich.

Magic the Gathering: Commander, Lords of Waterdeep & Forbidden Stars

September 19th, 2016 by TheLemming (0) deutsch,Games,Reviews

Endlich sind wir mal wieder dazugekommen – ein paar Partien Magic im Commander Modus zu spielen. Früher war das halt doch alles etwas einfacher mit dem “treff ma uns” – jeder hatte 5-10 Decks dabei und wir haben so manchen Nachmittag unsicher gemacht. Nachdem ich mich nie der Competitiven Szene bei Magic sehr zugehörig gefüht habe, geht auch nix verloren, wenn man nahezu ausschließlich Themendecks hat. Das war übrigens auch einer der größten Fehler den ich im Bezug auf Spiele gemacht hab, ein Elfendeck und ein Engeldeck bei Ebay vor ein paar Jahren einzustellen und diese für ein paar Euro loszuwerden. Klarerweise waren es irgendwelche Shops, die wohl jede Einzelkarte für den Preis des Gesamtverkaufs wiederverkaufen werden. Meine Magic-Sammlung ist aber mittlerweile eine schicker Bestandteil der Spiele geworden und lockt mich immer gerne aus der Reserve, insbesondere wenn wir es schaffen (ewig her) zu viert eine Partie Two-Headed Giant zu spielen oder halt das Commander Format. Was ist das Besondere am Commander? 100 “UNIQUE” Karten mit Ausnahme von Standardländern, ein “Commander” und ein paar Regeln, welche die Partien kurzweilig und actionreich machen – üblicherweise. Natürlich hatten wir (Weckerl und ich) auch wieder ein paar Mana-screwed Games bei denen sich die Länder sehr gut versteckt haben – bei 100 Spielkarten ist der Zufall nicht immer so perfekt wie man ihn gerne hätte. Oder so. Der Commandermodus hat bei mir 7 von 10 sammelwütigen Kartenpunkte verdient und ist ein super Weg die alten Karten nochmals für eine Partie rauszuräumen ohne den “4 gleiche Karten” Effizienzwahnfaktor bei den Decks zu “benötigen”.

Danach haben wir uns endlich über “Lords of Waterdeep” hergemacht. Mein kurzes Urteil dazu: GENIAL. Das Spiel eignet sich für alle, die ein wenig Fantasy Setting mögen und gerne mal eine Spielerfahrung erleben möchten eines Cooperativ-Intrigig-Competitiven Spiels. Kurz zusammengefasst: Ihr schlüpft in die Rolle eines der Lords von Tiefwasser und versucht sicherzustellen, dass es der Stadt gut geht (Coop Teil), verfolgt dabei aber primär eure eigenen Interessen und nutzt die eine oder andere Intrige um Euren Mitlords und/oder -ladies kleine Stolpersteine im Sinne von “kümmer Du dich darum, dass ist wichtig” in den Weg zu stellen. Am Ende siegt derjenige der am meisten Rubine (Siegpunkte) einsammeln konnte (Competitiv). Wir haben nur eine Partie gespielt, die Regeln sind sehr klar formuliert und es hat einfach eine Menge Spaß gemacht. Wenn ihr mit Tiefwasser (Waterdeep) vertraut seid und ein paar von Ed Greenwoods oder R.A. Salvatores Bücher gelesen habt gibt das gleich nochmals ein paar extra Grinser und ein Plus an Flair für die Wiedererkennung alter Geschehnisse in der City of Splendors. Für mich eine glatte 9/10 intrigenlastigen Stadtherrscherpunkten für kurzweilige Nachmittage oder wie in unserem Fall einen perfekten Sonntagmorgen – das Spiel verspricht übrigens, dass es die 10/10 Punkten knacken könnte, so im Modus mit 3,4 oder 5 Spielern.

Dann gab es noch ein ungeöffnetes Brettspiel, welches schon seit langem auf einen Versuch wartet. Forbidden Stars, angesiedelt im Games Workshop(R) Warhammer 40k Universum. Ihr schlüpft in die Rolle von Space Marines, Chaos, Eldar oder Orks und breitet euch in der Galaxie aus. Ziel des Spiels ist es Objektiv-tokens zu bekommen, die üblicherweise in einer feindlichen Welt untergebracht sind. Typisch für 40k ist die sehr kriegerische Auslegung und meiner Meinung nach gewohnt schön und detailreich sind die unterschiedlichen Einheiten. Das war’s aber auch schon wieder mit dem positiven Lob, die Spielanleitung ist eine Aneinanderreihung von Querverweisen, die bislang einzig vom Order of the Stick Brettspiel geschlagen wird in Komplexität und gefühlter Unlesbarkeit. Ich hab denke ich jeden vierten Absatz drei bis viermal vorlesen müssen um die Satzkonstruktionen zu verstehen und hatte bislang nicht das Gefühl, dass meine Sprachkenntnisse so mies wären. Dem nicht ganz genug ist das Kampfsystem, welches eine essentielle Spielmechanik darstellt komplex, schwerfällig und langwierig. Schade eigentlich, die Artworks auf den Karten sind sehr gelungen fangen die dystopische Stimmung gewohnt gut ein. Auch wenn wir bislang nur Space Marines vs. Chaos gespielt haben leidet das ganze sehr unter den schlechten Manuals. Ich hoffe trotzdem, dass es noch ein paar weitere Partien geben wird, auch wenn mir schon ein wenig vor dem Drei- oder Vierspielermodus graut, wenn das “noch” langsamer wird schlafen sicherlich ein paar Leute bei den Kämpfen ein. Fazit es sind bittere 3/10 endzeitversprechenden Blutgottopferpunkte, welches Forbidden Stars verspricht – in meinen Augen mit einem besseren Manual und ein paar Quicksheets wären mindestens 6/10 drinnen gewesen.

Alles in allem ein geniales Wochenende, welches nach baldiger Wiederholung schreit, also wenn irgendwann mal wieder Zeit ist für Brettspiele.

Einmal um die Inseln – ein kurzes Fazit

September 3rd, 2016 by TheLemming (0) Vacation

Nach zehn Tagen auf engem Raum mit der Mein Schiff 1  befinden wir: die Kreuzfahrt war ein Heidenspaß mit vielen Aha und Wow Momenten. Unsere große Angst, dass es mit so vielen Leuten an Bord einfach nur eng wird, hat sich nicht im Geringsten bewahrheitet. Stattdessen hatten wir jedes Mal in einem der drei (maximal 6 Personen) Whirlpools problemlos Platz – meistens waren wir zu zweit oder zu dritt. Im Vergleich zu einem Hausboot ist es durchwegs geräumig und luxuriös und die vorherige Besichtigung der U-434 hat unser gemeinsames Verständnis von Platzangst und Komfort ohnehin noch kurzfristig angepasst.
Mit Lanyards auf dem Schiff rumzulaufen ist einfach nicht schick, es mag praktisch sein, aber aus unserer einstimmigen Perspektive geht sowas einfach gar nicht. Ganz im Gegenteil, ich hab ein Captain’s Dinner vermisst, dass ich eigentlich nicht kenne und sehr viel Vergnügen gehabt schick mit Kilt oder Hemd am Abend die Restaurants unsicher zu machen. Die Verfügbarkeit von frischen Mangos, Maracujas, diversen Melonen, Erdbeeren und anderer Früchte trägt sehr zur guten Laune von Juli und mir bei – bei Juli ist noch dazu das englische Frühstück, inklusive baked beans ein großes Plus und schmeckt ihr auch nach zehn Tagen noch immer.
Die Engländer verstehen sich im Marketing (Pokemon Go, gratis WLAN und hab ich das großartige Merchandise schon erwähnt – von Rezeptbüchern, Postkarten über diverseste nützliche und wohlüberlegte Geschenkartikel) – und hier reden wir von einer Kirche, die Ausstellungszentren und Besucherzentren der Sehenswürdigkeiten toppen das meist nochmals. Uns war vorher schon ziemlich klar oder wir waren uns halbwegs sicher, dass wir native-speaker als Reiseführer bevorzugen würden – das hat sich bewahrheitet. Übrigens haben wir rausgefunden, dass insbesondere Schotten – aber auch Iren, die Deutsch reden, sich sehr stark nach Holländern anhören.
Die Heritage Sites (UNESCO Weltnaturerbe) von Stonehenge und Giant’s Causeway in so kurzer Zeit (4 Tage) zu besuchen, war überwältigen. Beide sind ewig in unserer Erinnerung verankert. Apropos verankern, die typisch englischen Vorurteile wie (regnerisches) Wetter und (schlechtes) Essen – konnten wir nicht ansatzweise bestätigen.
Wissensvorträge (bei TUI heißen die “Kompass: Wissen”) sind äußerst informkativ, unterhaltsam und eignen sich hervorragend, um sich auf die Landausflüge einzustimmen. Man darf sich aber darauf vorbereiten, dass man von legendären Orten wie Giant’s Causeway auf dieser Cruise von fünf Personen fünfmal eine nahezu idente Geschichte erzählt bekommt – zu unserer Verwunderung erzählen Iren und Schotten diese auch noch gleich.
Ein Business Class Upgrade am Rückflug nach Wien rettet für Juli dann auch noch den Tag, nachdem dieser ja mit einem beschädigten Koffer nicht so toll begonnen hatte.

Und nochmals ganz kurz: 10 Tage – davon 4 Seetage – TOP Wetter – mehr als 2000 Bilder – viel gelacht und (leider nur?) 22 Postkarten geschrieben – persönliche Top 3 von Juli und mir: Stonehenge, Giant’s Causeway und Eden Project. Die besten Reiseleiter waren Jake, Ian und Susan und während wir es anfangs bezweifelt hätten – wir täten’s wieder tun.

Tag Elf – Rückfahrt zum Hafen Hamburg

September 3rd, 2016 by TheLemming (0) Vacation

Den letzten Tag bevor es uns wieder nach Hamburg verschlägt verbringen wir auf See. Ausschlafen und danach gemütlich Frühstücken, ein paar Runden Exploding Kittens (Kartenspiel) am Pooldeck, nachdem wir uns bei Tischtennis (und Fußball mit Lenny) verausgabt haben. Einfach genial, ich hab das Gefühl wir werden lange von den Erinnerungen zehren können die uns die Kreuzfahrt und ihre unvergesslichen Landausflüge vermittelt haben. Ein wenig Zeit im Whirlpool zum Seele baumeln lassen und das finalisieren der gut gekauften aber ungeschriebenen Postkarten lässt unser letztes Highlight der Reise sehr flink auf uns zukommen: das letzte Abendmahl im Blaue Welt Sushi-Restaurant auf Deck 5. Eine gute Wahl, beide japanischen Biere schmecken ­- wie japanische Biere halt so schmecken – gut trinkbar aber charakterlos / flach. Dafür lassen weder die Maki Rollen noch Aal, Thunfisch, Lachs und Oktopus Wünsche offen. Auch ist es einer der Abende wo ich nicht das Gefühl habe, dass wir uns danach aufs Zimmer rollen lassen müssen. Bis 23:00 müssen wir fertig gepackt haben, Juli und ich haben das irgendwie schon am Nachmittag geschafft und gönnen uns einen Ausklang der Reise – erst wartend auf unseren Pianoman, der leider am letzten Abend nicht im Atrium ist aber uns zuvor beim Sushi schon verwöhnt hatte und danach noch mit einer unvernünftigen Portion Pommes, die vom Grillmeister unseres Vertrauens nochmal zusätzlich unvernünftig groß gestaltet wird – ein würdiges Ende wie Juli und ich finden. Die Nacht wird etwas unruhiger, ich nehme an es waren die Gepäckbewegungen unter Deck, aber wer weiß das schon… Morgens gibt es dann nach dem Anlegen und den letzten Packaktionen ein genüssliches Frühstück, Getummel beim von Bord gehen, ein wenig Ärger mit einem beschädigten Koffer von Juli, den wir nach dem Urlaub einschicken müssen und regnerischem Wetter in Hamburg. Aber was soll es – diese Kleinigkeiten ruinieren uns nicht den unvergesslichen Urlaub in den britischen Inseln.

Tag Zehn – Salisbury & Stonehenge

September 3rd, 2016 by TheLemming (0) Vacation

Die Einfahrt in den Hafen von Southhampton war nicht vergleichbar mit der gestrigen in Falmouth, das Spektakel Naturhafen in Tenderposition war zeitlich suboptimal aber ganz klar etwas, dass man gesehen und erlebt haben sollte. Heute steht ein ganz besonderes Highlight auf unserer “Kultur-Speisekarte” – und zwar geht es nach Stonehenge und Salisbury. Es ist der erste Ausflug bei dem deutlich mehr Leute in der Bar (Treffpunkt vor Abreise) warten und die beiden Busse sind gut gefüllt. Wir kommen zu unserem Reiseleiter Jake in den zweiten Bus und erfahren, dass der Ausflug in umgekehrter Reihenfolge stattfinden wird, d.h. wir fahren als erstes Salisbury und danach Stonehenge an. Aber wir sollen es nicht bereuen, da vormittags um die Steinkreise immer sehr viel los ist, erklärt Jake. Während der Busfahrt bittet Juli zum Glück nach kurzer Zeit unsere Reisebegleiterin Eva an, ob wir zusätzlich zu ihrer Übersetzung auch Jakes “Originalton” hören können – super Sache und ein deutlich geringerer Informationsverlust als bei den Übersetzungen die in der ersten Reihe von einer zugegeben bemühten, aber nicht sehr fähigen Eva unternommen werden. Außerdem kommen wir in den Genuß eines fabelhaften britischen Akzents, der meiner Meinung nach nur Ian ein wenig nachsteht, in der angenehmen Art zu sprechen und uns über die Geschichte der Plätze zu informieren, die wir besuchen (und uns für Salisbury auch ein ausgezeichnetes Fish & Chips Lokal empfiehlt, dass wohl auch von > 50% der Leute besucht wird.)
Salisbury selbst zeigt uns die beeindruckende Marienkathedrale und ihre Ausgabe der vier erhaltenen, in lateinischer Sprache verfassten und auf Tierhaut geschriebenen Magna Carta. Selbst dort in der Kirche verstehen es die Engländer stil-, liebevolles und sehenswertes Merchandise anzubieten. Kaum 100m weiter fallen wir in einen legendären Fudge-Laden ein – bei dem Geruch hatten wir auch wirklich keine Wahl. Wir nehmen uns alle ein wenig Wegzehrung mit auf den Spaziergang durch die schicke Stadt, die vor knapp 800 Jahren erbaut wurde.
Circa 20min weiter mit dem Bus fahren wir nach Stonehenge, der Weg dorthin ist – ja, Weg halt – auch die Informationen über die alte Druidenstätte ist wenig Neues – die Mysterien sind ja mannigfaltig. Aber sobald man in die Nähe des Besucherzentrums kommt, den (yay, englischsprachigen) Audioguide und die Karte erhält, kann uns kaum etwas halten – gut, wir lassen den Tross der anderen 50 Leute mal in den ersten Shuttlebus und nehmen gemütlich den Nächsten. Ich bin mir nicht sicher, ob es die hohe Erwartungshaltung war, aber es war einfach unglaublich genial. Einerseits der Steinkreis mit den kleineren Steinen aus Blaustein in der Mitte, die trotz der knapp 7 Tonnen Gewicht von Wales hierher geschleppt wurden (vor tausenden Jahren), aber auch die größeren 40 Tonnen Sarsen-Steine, die nicht nur schwer sondern auch extrem hart sind – alles hier hinterlässt einen Eindruck von “one of a kind”. Jede Perspektive und jeder Winkel bei den beiden Umrundungen gibt zwei tolle Bilder ab, ein geniales im Kopf und hoffentlich auch ein brauchbares von der Kamera. Die Wege sind toll gestaltet, sodass man trotz des Besucherandrangs immer einen guten Blick behält. Auch die freundlichen Angebote verschiedenster Leute Fotos von einem zu machen, tragen einfach zu dem genialen Ausflug bei. Wir sind alle verzückt als wir zurück ins Besucherzentrum und zur Ausstellung kommen, für die beide eigentlich gerade noch etwas Zeit ist – aber hey, die Steinkreise waren jeden Weg wert und jede Minute war perfekt investiert. Abends entspannen wir uns noch mit ein paar Cocktails an Board und gehen gemütlich im Atlantik essen, der Hauptgang (Hochrippe vom Rind) schmeckt allen – auch sonst wieder ein kulinarisches Highlight wie immer.

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