Magie ist in vielen Rollenspielen ein wichtiger Bestandteil. Egal von welcher Seite man es betrachtet, Magier & Priester wirken arkane und göttliche Magie um das Vorankommen des Kollektivs möglich zu machen – Hindernisse zu überwinden und Gegner zu bezwingen. Ebenso sind es die magischen Gegenstände, die durch (oftmals gegebene) Omnipräsenz sehr viel ihres wahren Wertes verlieren.

Aber wie so oft gibt es einfache Mittel und Wege um genau diese beiden Punkte etwas stärker herauszustreichen – sie als einflussreiches Mittel zu verwenden um Atmosphäre in das Spiel zu bekommen…Nehmen wir uns als ersten Punkt die Magie heraus. Als leidenschaftlicher Spieler von Magiern in Dungeons & Dragons – Schamane in Shadowrun usw… kann ich davon ein Liedchen singen. Einerseits ist man immer damit konfrontiert, die Entscheidung zur Magie rechtzufertigen – für mich ist es die Faszination und das Gefühl des Charakters – in D&D das allumspannende Netz der Magie, die Anhängerschaft zu Azuth (beispielsweise) und die Möglichkeit einen Theoretiker zu spielen der konstruktive, neue Ansätze findet Lösungen für Probleme aufzuzeigen. Auch mein letzter Charakter in D&D (der Psioniker -Halbling Esselped hat eine unglaubliche Affinität zur Magie – er liebt sie und bewundert all jene, die sie für sich nutzen können). Sie stellt einen wunderbaren Akzent in einer Welt von Gewalt dar, sie ist natürlich ein mächtiges Werkzeug, aber viel wichtiger ist das sogenannte Drumherum. Die verschiedenen Zauberspruchkomponenten, Gesten und Worte um Magie zu wirken und genau das ist der, in meinen Augen beste Ansatz, Magie etwas von ihrem Glanz und ihrer Pracht zurückzugeben – selbst wenn sie häufiger im Abenteuer und der Welt vorkommt. Mit etwas mehr Fokus auf den Kleinigkeiten – sieht das gesamte Bild wesentlich eindrucksvoller aus.

Mit einer anfangs träge ausgeführten Geste von mehreren Kreisen, die Hraz’tul mit seiner linken Hand vollführt, bildet sich eine beinahe sichtbare, leicht spürbare, schimmernde Spirale von magischen Energien vor seinem Körper. Während er mit seinem rechten Arm zu einem angedeuteten Schlag ausholt, spürt man wie sich die Umgebung der Spirale deutlich erwärmt – die kaum sichtbare, anfangs bläuliche Spiral wandelt sich in einen feurig roten, schwebenden Ball. Mit einem ruhig ausgesprochenen T’cch T’zatz und der Zuendeführung des Bewegung seines rechten Armes schickt er den tödlichen Feuerball
auf seine Gegner.

Und hey – das ist einfach ein gewisses MEHR gegenüber ‘Ich zaubere einen Feuerball und schick ihn in die Mitte der Gegner rein…’

und morgen sehen wir uns an was wir mit den Gegenständen machen können.

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