Spiel-ääääh-er glaub ich. Nein, das ist gelogen – ich mag und liebe die Abwechslung und will mir nicht vorstellen, dass ich nur mehr auf einer Seite des Spieltisches bin. Das Dasein als Spielleiter ist einfach aufwendiger aber auch ungleich belohnender, wenn die Spieler einen guten / tollen / aufregenden Abend hinter sich gebracht haben.
Über die Jahre ist es mir etwas Abhanden gekommen, dass ich meine Charaktere wirklich mag – das muss eine Spielleiterkrankheit sein, anders kann ich es mir kaum erklären. Ich schätze es total Charaktere und Punkte ausprobieren zu können und hab es ein wenig verlernt mich wirklich in meinen Charakter zu “verlieben” – ihn zu pflegen und sehe ihn oft als Werkzeug dafür, dass die anderen Spaß am Tisch haben – und ehrlich gesagt, wenn alle am Tisch etwas zu lachen haben – ist es eigentlich immer ein guter Spielabend und es hunderttausend Mal wert einen Charakter zu verlieren.

Also wenn ich mich wirklich entscheiden muss, dann sag ich: Spieler mit einem NSC-Auftrag. Ich schätze es Fremdartiges und Verwunderung in eine Runde einzubringen. Ich mag die Mitbestimmung und die Kreativität die man so in eine Runde einbringen kann und ich mag auch unglaublich die Twists die sich ergeben, wenn man quasi 1 1/2 Spielleiter hat die an einer Geschichte arbeiten.

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