Kan/Mad: Teneriffa

Der letzte Landausflug steht uns auf Teneriffa bevor. Wir fahren wie auch auf den anderen Inseln gegen 08:00 beim Frühstücken im Hafen ein. Teneriffa muss eine tolle Insel gewesen sein – das ist meine erste Wahrnehmung – wären da nicht plattenbauten, riesige Industrieanlagen und Hotelanlagen die nahezu alles an Sicht verbauen. Okay das war “nur” ein erster Eindruck, aber auch als wir uns auf den Weg zu unserem heutigen Landausflug machen sieht man im Bus wieviel mehr diese Insel bebaut ist. Sie ist lebendig, abwechslungsreich mit Bananenplantagen die an flechtenüberzogenes Vulkangestein grenzen und schroffen Brandungen an grünen Hängen unter denen man rote und schwarze Erde und Sand erkennen kann.

Der Loropark (Loro Parque) selbst liegt etwa 30min von unserem Liegeplatz im Hafen, mit dem Bus durch schmale Straßen und Wege erreichbar entfernt.

Ich möchte dazu festhalten ich hab zwei Blogartikel im Vorfeld gelesen, die schon die großartige Thai-Architektur beschrieben hatten, aber ich war noch viel beeindruckter als ich es erwarten konnte. Von mehreren Freunden hatte ich auch gehört was sie mit dem Loropark verbinden (hängen geblieben ist: Orcahaltung auf engem Raum vor vielen Jahren) und hatte Ressentiments im Vorfeld. Davon ist nichts Negatives geblieben. Der Park ist einladend, freundlich und bietet einer Vielzahl von Spezies eine nahezu artgerechte Haltung, man hat sich mit einer guten Mischung auf Forschung und Zoo angefreundet und die eigene Position ist, wenn man den Geschichten bei der Discovery Tour glauben darf, nichts was ich persönlich bemängeln würde.

Los geht’s für uns am Gorillagehege entlang. Die einzige, sehr erfolgreiche Männer-WG. Vom Silberrücken (das ist primär die Bezeichnung für das dominante Männchen) vertriebene Gorillajunggesellen leben hier zu siebt zusammen. Der israelische Alpha wiegt stolze 198kg, seine schweizerischen, französischen und deutschen Artgenossen kommen auf 150-210kg und sie verhalten sich als hätten sie eine Menge Spaß beim Posing vor und für die Kameras. Das Gelände selbst ist gut gesichert, mitunter auch um Wurfgeschosse abzufangen, da sie aus Langeweile gerne mit Steinen, Ästen oder auch Kot werfen und angeblich sehr gut zielen.

Wir erhaschen noch einen Blick zur Loro (Papageien) Show und es ist ehrfurchtseinflößend wie man unter den azurblauen Flügeln und ihren Winden sitzt und über die beeindruckenden Vögel lernt.

Unsere erste Station ist im Delphinarium, eine Show von sechs Delphinen, welche in verschiedenen Zoos groß geworden sind und sie ist toll in Szene gesetzt. Mit toller Musik kombiniert ist es “natürlich” eine Show, aber man meint die Nähe der Trainer und der Meeressäuger zu spüren und wir sind verzaubert von Sprüngen, Kunststücken und wie gut man uns näher bringt, was man mit einem gestrandeten Tier machen sollte.

Nur mit einer kurzen Pause geht es weiter zu den Orcas. Eines der Weibchen hat 2018 ein Kind (Una) auf die Welt gebracht. Beeindruckend ist nicht nur die Show (da bewegen sich 3 TONNEN durch die Luft wie zuvor die Delphine). Auch hier überzeugt die Show mit einer guten Mischung aus Spaß (Splash Warning unbedingt ernst nehmen, wir haben einige durchnässte Mütter und Kinder gesehen) die zeigen wie viel Maße hier Wasser am Rand bewegt. Oder wieviel Wasser man mit einer Schwanzflosse im Publikum verteilen kann. Auch hier erzählt man eine schöne, lehrreiche Geschichte und stellt klar, dass man keine Wildtiere fängt, sondern die Orcas mit Unterstützung des erfahrensten Team (Seaworld) von diversen Zoos zusammengetragen wurden oder gestrandete Tiere waren die aufgrund Taubheit nicht in die Natur reintegrierbar waren. Auch wenn man hinter den Kulissen nicht photographieren durfte sind es beeindruckende Dimensionen die hier hängen bleiben

Das modernste Pinguinarium der Welt beeindruckt nicht nur mit künstlichem Schnee sondern mit ausgefeilter Technik und einem Wahnsinnsaufwand. Von den 22 Mio Liter Wasser die im gesamten Park vorhanden sind werden nur für die Pinguine pro Stunde 3 Mio Liter Wasser komplett physikalisch und biologisch gereinigt in einem kontinuierlichen Kreislauf mit hohem Energieaufwand der nahezu komplett erneuerbar über PV abgedeckt wird. Dazu muss man wissen, dass der Besitzer und Erschaffer des Parks (Hr. Kiessling) mittlerweile der größte Arbeitgeber Teneriffas ist.

Ein weiteres Highlight nach der Führung ist das Aquarium, welches neben Rochen (yay) und Haien (uii) auch eine Vielzahl an Neonkorallen beheimatet. “Bemängeln” würde ich nur, dass im direkten Vergleich man nicht sehr einfach weiß welche Lebenswesen wo sind, die Beschriftungen sind als für Besucher (mich/uns) nicht so gut wie wir es aus Wien, London, Dublin, Amsterdam usw. gewohnt sind. Sonst möchte ich den Loropark uneingeschränkt empfehlen. Für uns waren die 4 Stunden deutlich zu wenig aber trotzdem genug um eine Menge positiver Eindrücke mitzunehmen. Für mich das Highlight unserer Reise und das noch dazu am perfekten Tag, da wir heute Abend mit Reiner seinen 70er feiern. Passenderweise erhält er von Juli und mir eine Patenschaft eines bunten Aras (allerdings nicht in Teneriffa sondern in der Nähe von Oberlungwitz) und wir verbringen feiernd ein Abendessen zusammen bevor wir den Abend an der Bar ausklingen lassen. Ein paar Runden werden zu der Band getanzt bevor wir um knapp nach Mitternacht die Aidastella in Gran Canaria anlegen sehen. Was für ein toller Abschluss einer tollen Familienreise.

Juli hat leider eine sehr harte Nacht (Kieferschmerzen) und wir sind morgens noch in der Krankenstation des Schiffes, immerhin ist sie reisefähig und wir können am Morgen gemeinsam mit Marius und Micha in den Bus zum Flughafen steigen.

Fazit: ein toller, abwechslungsreicher Urlaub den Juli und ich so nicht geplant hätten, aber definitiv genossen haben.

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Kan/Mad: farbenfrohes Lanzarote

Nach unserem zweiten, gemütlichen Seetag hat es uns an die erste Insel in Spanien (abseits unserer Ankunftsinsel) verschlagen. Wir lassen uns die Insel von Manfred zeigen, seines Zeichens einheimischer Reiseführer und mit tatkräftiger Unterstützung von unserem Busfahrer Valentin kurven wir durch eine Landschaft, die das Wort Abwechslung definiert haben könnte.

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Würde man die Aufnahmen in schwarz-weiss machen, kommt’s sehr nahe an eine Mondlandschaft mit gelegentlicher Wüste heran. Die dominierenden Farben sind schwarz, rot und ocker, einiges davon mit Flechten überzogen. Manfred stellt bei Abfahrt klar “Lanzarote hat keine Berge sondern Vulkane” – macht Sinn, die gesamten Kanaren haben das ja gemein. Juli und mein persönliches Highlight ist der Nationalpark Timanfaya, der seines Zeichens einen Teufel als Maskottchen hat. Gut, dass ich auch eines dabei habe. Die Location ist super erschlossen.IMG_20200109_120301

Im Park zeigt man uns eindrucksvoll, dass unter uns eine riesige Blase mit heißer Luft ist, die noch immer ausreicht, um den Sand so zu erhitzen, dass man die Lavasteinchen kaum anfassen kann. Ein paar Meter tiefer gegraben, ist die Hitze ausreichend, um etwas Agavenstroh innerhalb von wenigen Momenten zu entzünden. Und als Show zum Abschluss wird ein Liter Wasser in einen sprühenden Geysir verwandelt, so überraschend laut, dass wir beim kurzen Videodreh alles Verwackeln…

Leider konnte man im eigentlichen Montañas del Fuego nicht aus dem Bus raus. So abwechslungsreich farblich und von den Oberflächen – das hätten wir eigentlich gerne näher erlebt. Immerhin wissen wir jetzt den Unterschied von ?A??-Lava und P?hoehoe Lava. Erstere sind scharfe, große Brocken, die aufgrund hoher Viskosität beim Abkühlen aufgebrochen sind und auf denen man nicht gehen kann. Geprägt sind die Worte durch die Sprache der Hawaiianer. Pahoehoe Lava ist hingegend dünnflüssig gewesen (niedrigviskos) und hinterlässt ebene, angenehme Oberflächen beim Abkühlen. Der Vormittag endet nach einem Zwischenstop bei den Dromedaren dann bei einem verzichtbaren Mittagessen – gut wir haben so etwas ja schon auf unserer ersten Inselrundfahrt in England erlebt und die Qualität war durchwegs vergleichbar bzw. verzichtbar.

Wenigstens gibt es auch hier wieder tolle Gelegenheiten, sich Eindrücke vom Vulkangestein zu holen und der Nachmittag sollte uns noch eine andere Seite, die grüne Seite im Norden von Lanzarote zeigen. Ein kurzer Zwischenstop in einer Bodega lässt uns süßen und weniger süßen Wein kosten. Qualität definitiv besser als der Essig beim Mittagessen, noch nicht ganz überzeugend aber bei einem sprichwörtlichen Schluck, den wir uns teilen müssen. Wir wollen auch nicht viel Zeit auf den Wein ver(sch)wenden und sehen uns lieber die kreative Kultivierung an, welche uns bei einigen der abgebildeten Fotos zeigt, dass in den Kratern Reben sind, die bis zu 100kg Weintrauben tragen. Uff.

Der vorletzte Halt führt uns zum Aussichtspunkt Mirador de Haria, von wo wir den Norden in seiner Pracht erkunden dürfen, die Ortschaft Haria selbst sieht aus wie eine Hexe, die auf ihrem Besen reitet. Am Horizont begleitet uns das Meer als weiterer, farblicher Kontrast zu grün/rot/schwarz/ocker. Am Abend wäre es hier wohl noch etwas schöner, aber die Kulinarik hat uns gegen Mittag schon enttäuscht und wir haben noch einen letzten Programmpunkt auf unserer Tour vor uns.

Der Abschluss sollte noch ein Highlight werden: die Jameos del Agua sind ein natürlicher Tunnel, durch den vor vielen Jahren Lavaflüsse geflossen sind. In ihm sind Munidopsis polymorpha zu finden, kleine weiße blinde Krebse. Das eigentliche Schauspiel ist aber die künstlichere Gestaltung der Höhle, wir gehen einen schmalen Stufenabgang hinunter, um von einem riesigen Kaktus empfangen zu werden. Die Höhle ist bezaubernd und beidseitig sind die Stufenabgänge liebevoll in den Stein gearbeitet. Eine Theater-, Oper- und Konzertlocation auf der anderen Seite verspricht, dass ein zweiter Besuch sich hier jederzeit auszahlen könnte. Wir verlassen die Tour mit tollen Eindrücken der Landschaft und einer Vielzahl von weißen Häusern mit grünen oder braunen Fensterrahmen – typisch Lanzarote eben.

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Kan/Mad: Madeira, Delfine, Lavahöhlen und Poncha, Poncha, Poncha!

Kurz vor und nach Sonnenaufgang blicken wir das erste Mal über das Pier hinweg auf – okay, erst war das große “Venture” Kreuzfahrtschiff, aber der zweite Blick ging direkt auf die Insel.

Die Vorfreude war entsprechend groß, hatten wir doch gestern im Vortrag schon die wundervolle Flora der portugiesischen Insel angepriesen bekommen und uns im Vorfeld für ein Whale- & Dolphinwatching angemeldet. Also ging’s kurz vor 9, direkt nach dem Frühstück los. Die Anlegestelle war auch ganze 500m Gehweg entfernt vom Verantstalter, was uns eine 5min Busfahrt eingebracht hat (wäre wohl nicht zumutbar gewesen). Aber was sag ich, die Biologin/Seefahrerin die uns kurz begrüßt hat eine sehr charmante Ader und wir finden  uns wenige Minuten später im Atlantik wieder. Die Zodiactour ist zwar nicht von Walen gesegnet, aber wir treiben ab und zu mit ein paar Delfin(-flossen) und erhalten eine tolle Tour um die südliche Insel – Juli und ich stellen fest: so hatten wir uns die Rundfahrt damals in Dublin erwartet, erhalten hatten wir ja eine Bustour.

Die Action am Wasser ist toll und unsere Hintern werden durchwegs wellenerprobter durch die Rückreise. Die Landschaft verzaubert uns schon vom Wasser aus. Einfach unbeschreiblich grün und einladend – frühlinghaft, so wie die Portugiesen die wir im Laufe des Tages kennenlernen.

Nach einer kurzen Stärkung geht’s weiter indem wir uns in Richtung Sao Vincente zu den Lavahöhlen aufmachen – mit einem Reiseführer per Taxi auf die andere Seite der Insel. Die Lavahöhlen haben es in sich, sind gut ins Szene gesetzt und als einziger Wermutstropfen bleibt die filmische Aufarbeitung, insbesondere der Abschluss im 3D “Kino” welches gefühlt 10 Jahre kein Update erhalten hat, ruckelt und eher pro Kopfweh wirkt. Schade, wäre ohne dem Film am Ende ein besserer Eindruck geblieben.

Naja, wir machen uns auf dem Rückweg noch auf zu einer Empfehlung unseres Fahrers, zum Taberna/Poncha – zum Poncha trinken. Das Madeirische Nationalgetränk bestehend aus: Rum, Zucker und etwas Saft. Sehr empfehlenswert, erfrischend und abwechslungsreich.Juli besteht am Rückweg noch auf einen kleinen Umweg ins malerische Fischerdörfchen Camara des Lobos und es sieht genauso aus wie am Vortag im Theatrium bei der Präsentation: verschlafen, bunt und mit wilder Fauna aufwartend, die alten Herren der Insel spielen Skat und mehr und mehr scharen sich um sie, emotional und – sagen wir einfach: erlebenswert.

Am späteren Nachmittag treffen wir wieder auf den Rest der Familie, probieren Coral, das lokale Bier und entscheiden uns für noch eine Runde Poncha bevor wir wieder an Bord gehen. Was für ein toller erster Landtag. Wenn das so weitergeht werden das wieder eine Menge Bilder zum Sortieren und noch mehr Eindrücke zu behalten. Morgen geht’s erst mal zum Seetag 2/2 am Weg zurück zu den Kanaren.

Kan/Mad: Seetag am Weg nach Madeira

Wow, sieht der Sonnenaufgang auf See wieder toll aus.Kurz nach acht Uhr sind wir munter und genießen die ersten Sonnenstrahlen. Leichter Wellengang macht das Erlebnis für uns perfekt. Urlaubsfeeling. So richtig.Den ersten von zwei Seetagen nutzen wir zur weiteren Erkundung des Schiffes und Markus findet den zweiten MaiTai der Reise vor Mittag.

Juli, Jani, Marina und Tom Vergnügen sich bei Airhockey; Juli und ich bei einer Runde Tischtennis.

Zusammenfasst uns geht es sehr gut.Mittagessen im Bella Donna, dem italienischem Restaurant und um 1400 den Vortrag zu Madeira und Lanzarote. Yay, etwas kulturelle Vorbereitung für die nächsten Tage. Den Nachmittag lassen wir sehr gemütlich angehen im Bademantel in der Saunalandschaft. Der japanische Themenabend im “East Restaurant” ist in Ordnung (kulinarisch etwas enttäuschend). Nach einem Besuch im Casino bekommt Juli noch ein Ständchen für Ihre Haare gesungen und Markus mützelt gemütlich vor sich in der Kabine hin. Die Vorfreude auf die portugiesische Insel Madeira ist groß und beim nächsten Öffnen der Augen legen wir schon (fast) im Hafen von Funchal (Bedeutung: Stadt des Fenchels).

Kan/Mad: Anreise Gran Canaria

Uff, 04:00 Tagwache, Duschen, Tee und Kater nochmal kurz flauschen. Dann waren wir mit zwei Koffern und Rucksäcken am Weg nach Schwechat, gaben Gepäck auf und sitzen im EW5904. Die ersten Minuten nach dem Abflug schaffen Juli und ich es noch zu dösen… Der Flug ist lange und etwas langweilig. Über den Wolken sieht man genau nix, ausser Wolken und so ganz ohne Verpflegung kommen wir nach fünf Stunden hungrig und ohne Entertainment in Gran Canaria an. Wo wir in den Aida Bus 9 verfrachtet werden. Wenigstens geht es zügig voran, kurz nach 1300 sind wir durch den Checkin schon am Schiff. Und sitzen bei unserer ersten Mahlzeit. Burger + Limo.

Und der Nachmittag ist bevor wir die Kabine beziehen können sehr relaxed, nahezu verschlafen.

Kaffeepause zur tollen Teeauswahl an Bord und eine sehr gemütliche Eingewöhnung.

Bis 2100 die Pflichtalarmübung hinter uns liegt.
Um 2200 mützeln wir schon fast in der Kabine als die Aida Stella ablegt.

Vorbereitungen für die Kanaren

Wir schreiben das Jahr 2020. Plötzlich ein neues Jahrzehnt? Naja, 2019 war ausgesprochen intensiv für uns und auch die ersten Tage von 2020 sind wir noch mit den Vorbereitungen im Haus (Umzug, Parkett verlegen/verkleben, Möbel anbringen usw.) beschäftigt. Passenderweise feier Reiner mit uns seinen 70. Geburtstag – auf den Kanaren, inklusive einer Kreuzschifffahrt. Also genau die richtige Zeit um das alte Blog auszupacken, Updates einzuspielen und das Theme anzupassen – denn die nächsten Tage werden hoffentlich wieder sehr eindrucksvoll. Reisen werden wir von Wien nach Las Palmas per Flugzeug (schwimmen war uns dann doch zu langsam) und von dort mit der Aida Stella um die Kanaren inklusive Madeira. Continue reading Vorbereitungen für die Kanaren

Amsterday – day three

Another day in Amsterdam, our third day started as the others before – with an excellent breakfast. This time we were heading for the Bakers & Roasters, only to find a long queue in front of it and quickly deciding it did not look special enough to wait in line. I think it was a great decision for we ended mere minutes afterwards in front of The Avocado Show – this one also with a (short) queue but definitely worth waiting. Juli enjoyed a salmon – avocado – egg combination and I ended up with a marvellous tropical bowl. It was crunchy, fruity, smooth and just a great starter into day three. And did I mention the nice mixture of funky music? It was just plainly enjoyable. Speaking of it, this day promised to be a bit rainy, so we were looking for a little bit of indoor options, deciding for the Amsterdam Museum. On our way there, we happened to drop by in a great shoe venue and I have to admit, it felt just right to buy a pair of New Rock at Taft in the Kalverstraat. From there it started a little bit with these tiny raindrops and we took a sip of warm ginger tea at the Museumscafe Mokum (by the way Mokum happens to be the jiddisch word for safe-haven and also for Amsterdam itself) before heading into the Amsterdam Museum. Learning more on the city and its surroundings was our primary task and – it worked quite well. Good visuals showed for example the city’s different levels below sea and above – so for example yesterday’s park was 2m below sea level – quite an interesting feeling if you learn about this. Also the organisation of the city itself, the transformations from catholic to protestant and towards the tolerant open city it seemingly is still today. It was stunning to see many transformations over time, from world-war I in which the netherlands were neutral to 1940-45 as besieged country with many losses – just 16.000 jews that were slaughtered by the overwhelming german force. It inspired quite raw emotions with many atrocities of the past from slavery to naval warfare to happyness and joy for having the first marriages for gay and lesbian couples in April, 2001. The story of the toy-rings that were removed to reveal tattooed marriage rings with one of the couples was for me particularly nice – just something to behold. After several hours between art, war, crime, trade we concluded to call it an afternoon when we headed onwards north to A’dam toren (Amsterdam tower).Since we had some time left, we decided for another ginger tea and mint tea at a cafe right next to it – but I have to say from our three days it was the first time I got the impression of a rather slow and uninspired service. Also the menu did not impress too much, so I’ll skip this “recommendation”. For the tower itself, with a preliminary booked time-slot at the swing we had a very, very windy experience of swinging freely 135m above ground. The progression to the top was a nicely done experience in itself and in my opinion seeing Amsterdam at night, from up there – is a definite must-see – breathtaking and adorable, stunning and exciting, where adrenaline meets serotonin. Having enjoyed not only that view we headed again for the (free) ferry and with the metro and line 2 to our final destination for today – the Happy Bull. So, if you like burgers – if you enjoy them with some homemade fries or coleslaw, if you enjoy a nice beer or ice-tea and maybe love some venecian ice-cream shake – then this might be just the best place to be – ever. It was special, the service was lovely and very attentative, the food delicious – just a great end for day three before we returned to our lovely place at innamsterdam4u for another night of sleep before we finally head towards Emmeloord in Flevoland tomorrow.

Amsterdam – day two

It felt good to sleep a little bit longer than yesterday. Juli decided to set her alarm for 08:00 – approximately 50 minutes before sunrise, wondering how it could still be that dark on the outside. We’ve seen our hosts for a few moments this morning when we already had decided to go for our breakfast at Dignita. We decided for a sweet start (me) and Black Forest Pancake Stack (Juli) and it was a simple exercise to enjoy. The tea was good and service very friendly. The weather was according to this time of the year quite cold and we decided for a walk through Vondelpark which took us around half an hour and gave us a beautiful green spot inmidst of also beautiful mansions. From there we took a short break for a cup of hot fresh mint tea and a sip of freshly squeezed orange juice at B&B Lunchroom Leidsestraat. Very unfortunately we were still too full from our breakfast so we didn’t get a chance at the supreme burger menu. After we got our hands and feet back a little warmer we headed towards Albert Cuyp Market. It felt a little bit like the Vienna Naschmarkt. Particularly fish and seafood was amazing, decoratively arranged so you wouldn’t mind having it in your kitchen or on your plate. Unfortunately we only strolled through, not convinced to try Stroopwaffels or Poffertjes or Apple Beignets or anything for that matter. Still definitely a nice place to go and get an idea on Amsterdams largest daily market. From there we decided for a gaming venue at Friends & Foes. Again while we didn’t decide to buy anything we felt at home, friendly place which serves a large collection of dutch and english board games, card games and there were a definite selection of gems. The clerk/owner was friendly from our very entry to our departure and I would recommend going there if you’re into that kind of stuff. It was close to 15:00 when foodhallen became our next stop, for obvious reasons? A few minutes on foot, a few on tram and we managed another nice view on a filled market giving plenty of different cuisines from all around the world their display. Close-by within the “hallen” were several small shops, creative and hand-crafted or at least carefully selected goods. At the close-by Kinkerstraat we finally got our late lunch, a healthy, tasty and great looking poke bowl from Poké Perfect. Now we were curious about a special theatre, built in the 1920ies for around 4 million gulden – the Tuschinsky theatre, nowadays a cinema. Since we missed out on fantastic beasts 2 (Grindelwald’s crimes) – we quickly made up our mind to catch up with this one. The venue was a phantastic settting, reminding me on the musical we watched in London. Enjoying movies at this place is definitely worth the experience, having a great time at the movie itself only a bonus. We came out with mixed feelings, but most likely will give it a try at home when it’s released on netflix, amazon prime or a similar platform. Finally we took a stroll towards the beautifully enlightened grachten and from Central Station we found two seats in a boat for the Amsterdam Light Festival 2018. A Canal Cruise through the Grachten and showing around 20 out of 30 artsy light installations, the tour should have taken around 75minutes but we could enjoy it for more than 90 due to heavy traffic. Definitely worth seeing and a great way to end the day with another memorable sight in Amsterdam on day two.

Amsterdam – day one

Woohoo, it’s a city trip end of the year, since we “received” or forced an invitation by my good friend Emiel and his lovely family. With our journey to Emmeloord at hand, we decided to celebrate New Year with our friends and take the opportunity to see a little bit of this wonderful metropolis Amsterdam when we’re here.

We started really early, that means getting up around 04:00 in Austria, caring for our pets before we leave, drinking a quick sip / cup of tea and enjoying a toasted brioche with jam before we’re out for the airport. As usual we parked the car in Schwechat and took the train to the airport. Dreamily we wandered around the airport to find our gate, where we had plenty of time left before boarding. While I took a nap during the flight itself, Juli already took some nice impressions from above the clouds. The sun decided to join us on our way north. Schiphol was exactly as I remembered it, a large airport but well organized. We managed to grab our luggage and head to our B&B within 90 minutes, taking the Sprint (fast train) and two stations by tram to arrive at the “amsterdam4u“. We were not just welcomed, but very nicely introduced to our room, our vicinity and even a brief history of Amsterdam. To be honest, it wasn’t even brief – but – hey that was a perfect start into a slightly cloudy day on December 27th given by our host Wouter, the rooms are comfy and clean – even a small kitchen included, really nice. We decided to make good use of the weather, take a refreshment at the De Bakkerswinkel in midst of the center of the city. The baked stuff is good, a great variety gives you several great options and then they had those tasty, self-made jams. I mean really tasty – raspberry just juicy & fruity, a ginger that’s enjoyable for more than three teaspoons – actually so good you could eat the whole glass and a passion fruit jam that obviously must have taken kilograms of passion fruit to manufacture this excellent exotic jam – oh wow – oh great – oh mhmmmm!!!! From there we continued our tradition on enjoying and spending time at the local zoo. We did this in Vienna, Dublin, London and Basel before, this Amsterdam zoo is called Artis. Since we “decided” to stumble into the city without much planning, we also continued “clueless” through the zoo – but I have to say it just worked out fine. The local zoo is lovely, a great variety of animals, starting at the size of microbes in Micropia – a great Insectopium, a reptile & bird house, giant aquarium, large cats and many other features we throughly enjoyed.  We ended our journey in before mentioned Micropia, a dedicated museum showing details on viral, bacterial and fungal counterparts in the everyday microverse by using a lot of easy to understand visualisations and even more magnification. On our way back we decided to savor a pho at a vietnamese restaurant. After filling our bellies we took a final stroll through the center and found our way back to our stay. What a wonderful first day, great impressions, incredible food – that’s just a great start into a city trip end of 2018.

Einmal um die Inseln – ein kurzes Fazit

Nach zehn Tagen auf engem Raum mit der Mein Schiff 1  befinden wir: die Kreuzfahrt war ein Heidenspaß mit vielen Aha und Wow Momenten. Unsere große Angst, dass es mit so vielen Leuten an Bord einfach nur eng wird, hat sich nicht im Geringsten bewahrheitet. Stattdessen hatten wir jedes Mal in einem der drei (maximal 6 Personen) Whirlpools problemlos Platz – meistens waren wir zu zweit oder zu dritt. Im Vergleich zu einem Hausboot ist es durchwegs geräumig und luxuriös und die vorherige Besichtigung der U-434 hat unser gemeinsames Verständnis von Platzangst und Komfort ohnehin noch kurzfristig angepasst.
Mit Lanyards auf dem Schiff rumzulaufen ist einfach nicht schick, es mag praktisch sein, aber aus unserer einstimmigen Perspektive geht sowas einfach gar nicht. Ganz im Gegenteil, ich hab ein Captain’s Dinner vermisst, dass ich eigentlich nicht kenne und sehr viel Vergnügen gehabt schick mit Kilt oder Hemd am Abend die Restaurants unsicher zu machen. Die Verfügbarkeit von frischen Mangos, Maracujas, diversen Melonen, Erdbeeren und anderer Früchte trägt sehr zur guten Laune von Juli und mir bei – bei Juli ist noch dazu das englische Frühstück, inklusive baked beans ein großes Plus und schmeckt ihr auch nach zehn Tagen noch immer.
Die Engländer verstehen sich im Marketing (Pokemon Go, gratis WLAN und hab ich das großartige Merchandise schon erwähnt – von Rezeptbüchern, Postkarten über diverseste nützliche und wohlüberlegte Geschenkartikel) – und hier reden wir von einer Kirche, die Ausstellungszentren und Besucherzentren der Sehenswürdigkeiten toppen das meist nochmals. Uns war vorher schon ziemlich klar oder wir waren uns halbwegs sicher, dass wir native-speaker als Reiseführer bevorzugen würden – das hat sich bewahrheitet. Übrigens haben wir rausgefunden, dass insbesondere Schotten – aber auch Iren, die Deutsch reden, sich sehr stark nach Holländern anhören.
Die Heritage Sites (UNESCO Weltnaturerbe) von Stonehenge und Giant’s Causeway in so kurzer Zeit (4 Tage) zu besuchen, war überwältigen. Beide sind ewig in unserer Erinnerung verankert. Apropos verankern, die typisch englischen Vorurteile wie (regnerisches) Wetter und (schlechtes) Essen – konnten wir nicht ansatzweise bestätigen.
Wissensvorträge (bei TUI heißen die “Kompass: Wissen”) sind äußerst informkativ, unterhaltsam und eignen sich hervorragend, um sich auf die Landausflüge einzustimmen. Man darf sich aber darauf vorbereiten, dass man von legendären Orten wie Giant’s Causeway auf dieser Cruise von fünf Personen fünfmal eine nahezu idente Geschichte erzählt bekommt – zu unserer Verwunderung erzählen Iren und Schotten diese auch noch gleich.
Ein Business Class Upgrade am Rückflug nach Wien rettet für Juli dann auch noch den Tag, nachdem dieser ja mit einem beschädigten Koffer nicht so toll begonnen hatte.

Und nochmals ganz kurz: 10 Tage – davon 4 Seetage – TOP Wetter – mehr als 2000 Bilder – viel gelacht und (leider nur?) 22 Postkarten geschrieben – persönliche Top 3 von Juli und mir: Stonehenge, Giant’s Causeway und Eden Project. Die besten Reiseleiter waren Jake, Ian und Susan und während wir es anfangs bezweifelt hätten – wir täten’s wieder tun.