31 Tage RPG-Quest 23/31 Was für ein Gegenspieler ist Dir besonders im Gedächtnis geblieben und was machte ihn für Dich so besonders?

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Der “andere” Spielleiter (Thomas) hatte einige denkwürdige Gegenspieler. Die buntesten Charaktere, die für mich unvergesslich wurden sind allerdings nicht direkte Gegenspieler sondern der Halbdrachenpirat mit seinem Goldhort ein wundervoller, schillernder Charakter und die Helmiten in Baldurs Tor die vor einiger Zeit (ich schätze mal vor etwa 5 Jahren) einfach starrsinnig blind waren und die nicht Recht und Ordnung sondern nur die “Gesetztestexte” in Baldur’s Tor interessierten. Eine merk- aber gleichzeitig denkwürdige Begebenheit die tiefe Verstrickungen nach sich zog.

Ebenso eindrucksvoll und mindestens genauso im Gedächtnis bleibt mir Thomas’ immer wieder auftretender Inquisitor Stahl, wenn ich mich recht erinnere zuletzt nicht mehr so greifbar in der Kampagne, aber nach wie vor mitschwingend. In Dark Heresy ist es ohnehin eine Gradwanderung zwischen Auftraggeber und Gegenspieler, die oft noch mehrfach knapp überschritten wird oder erst am Ende wirklich sichtbar ist.

Ein wirklich erinnerungswürdiger Gegenspieler war Sanchy (Beatrix’ Charakter) der lange Zeit in der Gruppe mit starkem Erinnerungsverlust wütete und die Niederhöllen immer wieder auf die Gruppe hinunterprasseln lies. Allerdings eine Herausforderung als Spielerin mit der ich nicht perfekt umgegangen bin (leider) und die wesentlich mehr Potential geboten hätte.

31 Tage RPG-Quest 21/31 Wie leicht kommst du auf Rollenspiel-Ideen und wie schwer fällt es Dir, diese auszuarbeiten?

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Rollenspiel Ideen regieren meine Freizeit. Okay zugegeben, nicht immer. Aber schon seit meinen HTL Jahren kommen mir viele Ideen immer wieder unverhofft und begleiten mich durch den Tagesablauf. Ich persönlich finde das gut so, ich bin auch der festen und ehrlichen Überzeugung, dass kreative Menschen durch Ausflüge nach “links und rechts” wesentlich produktiver sind als dadurch, dass sie stundenlang sich einem Task widmen.

Wenn ich nun eine Idee ausarbeiten will, schaffe ich üblicherweise das richtige Ambiente dafür, insbesondere wenn es einer “dieser” Tage ist, wo einfach keine Inspiration aufkommen möchte, man aber morgen oder später am gleichen Tag die Rollenspielrunde zusammen hat. Bei Fantasyabenteuern heißt das zum Beispiel mittelalterliche Musik, bei Science-Fiction eher EBM. In allen Fällen funktionieren Soundtracks sehr gut und ich hab über die Jahre einige Dutzend CD’s angesammelt für eben diesen Zweck (und natürlich auch als Hintergrundmusik in den Pen & Paper Sessions.)

Sonst bediene ich mich den einfacheren Kreativutensilien (ich arbeite z.B. gerne mit Mindmaps), gehe Problemlösungen auch mal mit einem Fischgrätendiagramm an und erschaffe Charaktere aus dem Nichts. Letzteres mache ich wirklich gerne, mittlerweile zeigt sich bei mir mehr das Problem keine Bindung zu den Charakteren zu haben und Charaktere für einen Zweck zu erstellen und diese Distanz einfach auch sehr stark spürbar zu haben, sodass eine Langzeitmotivation selten über meine Charaktere kommt sondern nahezu immer über die anderen Spieler bzw. wenn ich nicht SL bin auch über den Spielleiter. Ich hab mich in diesem Blog ja schon zur Genüge über Abenteuerplanung mittels Mindmaps ausgelassen… Wenn ihr neugierig seid findet ihr die Details dazu: hier.

31 Tage RPG-Quest 20/31 Gibt es ein System, dass Du immer schon mal spielen wolltest, aber nie dazu gekommen bist?

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Teilen wir das in eine kurze Antwort: Naja, nicht wirklich & eine etwas Längere…

Die Systeme die ich spiele und schätze hab ich allesamt schon durchprobiert, es gibt ein paar wenige in meinem Regal (Dragon Age) die mehr zu Sammelzwecken hier stehen und ich nicht wirklich vermisse gespielt zu haben. Aber es gibt ein paar Systeme die ich gerne öfter spielen würde oder öfters gespielt hätte, die da wären:

Elric RPG $(KGrHqR,!jQE8JWr8NzSBPNsdpgSoQ~~60_35 – Elric von Melnibone, die dunkelelfenhafte Inkarnation von Michael Moorcooks ewigen Held. Das Setting selbst ist gut, das Rollenspielsystem ist nur so lethal, dass dauerhafter Spielspaß nur mit einer sehr koordinierten Gruppe, gutem Spielleiter und einem Plan garantiert werden kann. Ich mag’s – eines der schönsten Dark Fantasy Rollenspiele überhaupt.

Exalted 220px-Exalted_Second_Edition_Core_Book hübscher Ausflug in eine andere Welt, gar nicht mein Lieblingssetting – aber eines in dem man tolle Actionabenteuer realisieren kann. Hab’s leider nur einmal ausprobiert und wäre jederzeit für einen zweiten Versuch zu haben.

Opus Anima opus-anima Hach Opus, was für ein krankes System – und so genial. Opus Anima zehrt davon, dass die Motivation im System selbst steckt. Eine wundervolle Welt, die voller Steampunk-Horror steckt wie man sich ihn selbst nie hätte vorstellen wollen. Leider nur kurz online angespielt, dazu fehlen mir eindeutig auch Interessenten und vor allem Zeit. Das System würde mich selbst als Spielleiter sehr reizen.

Saga Classic. Das Saga System ist ein einfaches, universelles Fantasyrollenspielwerk. So einfach, dass es auch kein Dauerbrenner wäre in meiner Aufzählung – aber mit den richtigen Leuten macht es eine Menge Spaß. Das System ist meiner Meinung nach nur 2% Powergamer tauglich und zerstört quasi “instant” den Spielspaß der gesamten Gruppe wenn solche anwesend sind. Trotzdem ein geniales System zum Spielen und Leiten.

Serenity Role Playing Gameserenity  Yay, Serenity. Eigentlich geht’s mir hier gar nicht so sehr ums System. Es ist nur so cool, dass es ein Firefly/Serenity Rollenspiel gibt, sodass das System eigentlich auch ganz spielbar ist und die Welt einfach öfter bespielt werden müsste. Tolle Sache das Zeug. Leider gibt’s Firefly ja nicht mehr. Zu schade. Wirklich schade.

Werewolf, the Apocalypsewerewolf – altes World of Darkness Setting und das unglaublich geniale Feeling gemeinsam im Rudel durch Straßen und Felder zu ziehen, gegen das Böse zu kämpfen und irgendwie für mich DAS WoD Setting schlechthin. Während alle anderen einfach zu tief in Intrigen oder Philosophie (nicht falsch verstehen ich mag philosophieren, aber…) stecken ist dieses Setting einfach eine Menge Spaß gewesen. Für mich als Spieler wesentlich Interessanter, zum Spielleiten hab ich für stark Reality angehauchte Settings irgendwie nicht die perfekte Muse gefunden bislang.

31 Tage RPG-Quest Tag 19/31 Wie abergläubisch bist Du in Bezug auf Deine Würfel?

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Abergläubisch? Gar nicht würde ich sagen. Als alter Naturwissenschaftler seh ich allerdings schon ein, dass es Würfel geben darf die ein bisserl besser für hohe Zahlen würfeln geeignet sind und auch welche die besser niedrig würfeln. Ist auch nicht weiter tragisch. Das seltsame ist allerdings, dass ich als Spielleiter nahezu immer (nahezu, es gibt bestätigterweise auch gegenteilige Erlebnisse) toll würfle und als Spieler gerne kritisch patze, sofern das System dies zulässt. Effektiv finde ich das nicht weiter tragisch, da gerade der tragische Held eine sehr ergiebige Spielvariante im Rollenspiel sein kann.

31 Tage RPG-Quest Tag 18/31 Hast Du ein Lieblings – Rollenspiel Genre (SciFi, Fantasy, …) ?

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Genre, Genre, Genre.
Was soll ich nur wählen? Die kurze oder die nicht ganz kurze Antwort?

Sagen wir es so, ja ich hab ein Lieblingsgenre, aber es steht nicht ganz alleine da. Ganz im Gegenteil, ich schätze – wie bei nahezu allen Spielen – die Abwechslung. Mein Favorit, wenn es zum Rollenspielen kommt sind Welten wie Ptolus, Midnight, die oftmals erwähnten vergessenen Reiche, Dark Sun und die Drachenlanze, Ausflüge in die Ebenen mit Planescape und so weiter. Also lässt sich daraus schon mal ableiten, dass Fantasy ganz oben auf meiner Liste steht.

Aber so alle 2 Fantasy Kampagnen ist bei mir ein gewisser Füllstand erreicht, der am besten durch einen Genrewechsel erreicht wird, dazu bietet sich dann am besten eine dystopische Welt wie das Shadowrun, Cyberpunk oder gar das Warhammer 40.000 Universum an. Bei einem muss ich einem meiner besten Freunde schon recht geben, Fantasy bietet immer sehr viel aber in wenig Auswahlmöglichkeiten – das meiste ist irgendwie schon einmal dagewesen und etwas Neues kann man dort selten oder gar nicht erwarten. Dagegen bietet Science-Fiction mehr Freiheiten, mehr Farben, mehr Effekte und das ist schon eine definitive Stärke des Settings.

Dr. Lemming empfielt eine ausgewogene Diät mit Abwechslung aber ohne unnötigen Ballastsystemen. So klappt’s auch mit den Mitspielern.

31 Tage RPG-Quest 17/31 – Gibt es einen Spieler oder Charakter der Dir imponierte und falls ja, hast du versucht ihm nachzueifern?

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Spieler

Ja, ich hatte das Glück, dass ich lange Zeit mit guten Freunden gespielt habe und zwei davon haben bleibenden, prägenden Eindruck hinterlassen. Einer davon war Ludwig Sass (aka Ravenderon) und der zweite Stefan Heiss (mit dem ich leider vor längerer Zeit den Kontakt verloren habe -allerdings eher aus Distanz und Zeitgründen und nicht aus Gründen der Unauffindbarkeit). Beide waren für mich die Spieler, die in jungen Jahren (HTL Zeit) einerseits inspirierende Spielleiter waren, andererseits Spieler die meiner Empfindung nach mehr auf richtiges Rollenspiel geachtet hatten als ich es zu dieser Zeit gemacht habe. Weltenschaffen, Kreaturen schaffen – Stefan hatte seinerseits ein gesamtes Spiel ohne Würfelwürfe in einer Runde die letztendlich nur mehr Geschichten erzählte geschaffen und ich muss gestehen – es war eine Erfahrung. Auch wenn mir “etwas” fehlte – so das gelegentliche Würfeln macht es für mich schon aus. Ludwig hat mir auch gezeigt, dass ein Spielleiter mit Humor kleine Niederlagen hinnehmen sollte und kann. Ich kann nur sagen, zwei Spieler von denen ich in jungen Jahren viel mitgenommen habe und die mich geprägt haben.

Charakter

Charaktere gab es wenige aus den Spielrunden aber insbesondere aus Büchern die mich inspiriert haben und ich halte mich da an populäre Vorlagen, die viele meiner Charaktere geprägt haben. Pharaun Mizzrym, Liriel Baenre und Drizzt Daermon N’a’shezbaernon waren die prägenden Dunkelelfen, die mich immer wieder dazu aufgerufen haben Dunkelelfenkampagnen zu starten als Spieler und Spielleiter. Natürlich der obligatorische Elminster Aumar und der schattenhafte Erevis Cale, letzterer war auch Inspiration für meinen Lieblingscharakter. Und dann natürlich noch der Charakter, der mich in erster Linie dazu gebracht hat vom Computerspiel Azure Bonds zum Rollenspiel AD&D zu wechseln und in Folge den Roman Curse of the Azure Bonds zu lesen, obwohl ich damals wirklich mies in Englisch war: Alias.

Ich lasse mich gerne von den Eindrücken und Visionen der Autoren mitreißen, die Inspiration einzelner Geschichten ist einfach ein großartiger Startpunkt für Abenteuer, egal auf welcher Seite des Spieltisches. Überhaupt ist Lesen eine großartige Beschäftigung.

31 Tage RPG-Quest 16/31 Was ist dein Lieblingsrollenspielmonster?

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Mein Lieblingsrollenspielmonster ist ausnahmsweise eine Frage, die ich verhältnismäßig einfach in der Beantwortung empfinde. Es wurde von Terry Kunz entworfen, der seines Zeichens mit Gary Gygax D&D gespielt und später (1975) auch bei TSR arbeitete. Das Monster wurde auch 1975 erstmals publiziert im Original Greyhawk Setting. Es dürfte auch anderen Rollenspielern sehr gut gefallen, wie man zum Beispiel hier gut erkennen kann.

Es geht natürlich um den Betrachter (engl. Beholder) eine levitierende, sphärische Kugel mit vielen Augen, welche über unterschiedliche Fähigkeiten verfügen. Was macht also dieses abartige Viech zu einem Lieblingsmonster? Eine nicht mehr ganz so einfache Frage. Es ist sicherlich eine Erscheinung, dass mich Beholder schon eine sehr lange Zeit interessieren. Das ganze hatte im AD&D Monster Kompendium seinen Anfang und die PC-Game Serie Eye of the Beholder tat dem ganzen keinen Abbruch. Was den Betrachter allerdings sehr besonders macht ist, dass er weitab der traditionellen Monster (Drache, Skelett, Zombie, Tiere, usw.) steht und auch keine mythologische Referenz hat, zumindest keine die mir bekannt wäre. Trotzdem liegt ihm ein gutes und tiefgehendes Konzept zugrunde, welches über die Jahre weiterentwickelt wurde. Die Subgattungen sind mannigfaltig und teilen einerseits die Verherrlichung einer wahnsinnigen Gottheit (Great Mother) und andererseits ihre Fremdenfeindlichkeit. Trotz dieser Attribute (oder gerade deswegen) eignen sie sich für ausgesprochen intensive Kampagnen und sind Gegner die man in Erinnerung behält. Ich verwende sie ausgesprochen selten, aufgrund ihrer Lethalität und entsprechenden Einzigartigkeit, aber schätze sie alleine für ihr Flair, dass sie im Spiel vermitteln können. Nur  der versteinerte Abdruck eines Betrachters kann als “game-changing-moment” definiert werden. Etwas, dass sonst meiner Meinung nach nur Monster schaffen, die einen Bezug auf andere Objekte aus der Geschichte ihrer Spieler haben (z.B. Illithiden/Mind Flayer mit dem Bezug auf Cthulhu oder Drachen oder …)

Also kurz gefasst: Betrachter sind durchwegs einen Blick wert, sie sind mannigfaltig (untot, riesig, psionisch begabt usw.) und machen wertvolle Feinde, die ein Spielleiter für durchwegs einzigartige Abenteuer nutzen kann.

31 Tage RPG-Quest 15/31 Wie ist die Akzeptanz deiner Verwandtschaft / nicht-rollenspielenden Bekannten bezüglich Rollenspiel?

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Akzeptanz in meiner Umgebung war früher ein Thema. Wochenenden einfach so nicht mit der Familie zu verbringen war nicht unbedingt akzeptiert – und ehrlich gesagt – das war auch gut so. In meiner Jugend hab ich noch viele Prioritäten lernen müssen und ich lerne sie auch heute noch nahezu täglich. In den Jahren die sehr Rollenspiel-intensiv waren, konnte ich eine deutliche Veränderung in meinem Freundeskreis sehen – insbesondere als ich eine begrenzte Zeit LARP (Live Action Role Playing) ausprobiert habe – da war man entweder voll dabei, oder nicht dabei.

Heute ist es ein wenig ruhiger geworden, nachdem ich “nur” noch Pen & Paper Runden spiele hat das sicherlich auch einen gewissen Effekt auf meinen Freundeskreis, und bei Nichtspielern gibt es noch immer den gelegentlichen schrägen Blick, wenn ich einen “normalen” Termin fürs Rollenspiel absage – aber meine Umgebung hat sich an mich gewöhnt und ich mich an meine Umgebung. Mein besonderes Glück ist meine Frau, die selbst nicht spielt und mir dieses Hobby von Herzen gönnt. Ich denke ja: so hat sie regelmäßig Ruhe von mir – aber was auch immer es ist, es hält uns seit vielen Jahren fest zusammen.

31 Tage RPG-Quest 14/31 Was war dein erstes Rollenspielsystem?

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Mein erstes Rollenspielsystem war Advanced Dungeons & Dragons. Ich bin sowohl in Computerspielen (Curse of the Azure Bonds), wie auch im richtigen Leben. Das ganze hab ich in der mittlerweile geschlossenen Spielerei in Wien 1070 das erste Mal in Händen gehalten und mich mit nebenbei auch noch mit Monsterkompendium und Spielleiterhandbuch ausgestattet.

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Meine ersten Berührungspunkte waren erst etwas einfaltig, es ging darum die Regelwerke in allen Richtungen zu studieren, was in den Jahren 1992-1994 für mich eine Herausforderung darstellte. Soviel Informationen – aber es war eine unglaubliche Motivation, die auch später dazu beitrug, dass ich heute durchwegs gute Englischkenntnisse besitze. Für mich stellt AD&D (in den Editionen 2, 2 mit Erweiterungen, 3, 3.5 und Pathfinder) ein ausgesprochen spielbares Rollenspiel dar – es macht Spaß, deckt sehr viel von Classic Fantasy ab und ist liebevoll und nicht zu kleinkariert. Was man dabei wissen sollte ist, dass D&D im Gegensatz zu anderen Systemen sehr starke Helden zu späteren Spielzeitpunkten darstellt. (Quasi ist es der Held, der nach seinen 25 Abenteuern einfach von 100 Pfeilen getroffen wird und nichts abkriegt, oder von 100 Pfeilen einfach nicht zu treffen ist.) Das muss natürlich zum Spielstil der Gruppe passen und ist meiner Ansicht nach ein ziemlich heftiger Gegensatz zu beispielsweise DSA.

Klare Vorzüge des Systems sind neben seiner weiten Verbreitung die Eignung für starke Heldenepen mit großem Fokus auf die Charaktere. Vorteile sind insbesondere in den älteren Versionen leider etwas magierlastig, das hat sich meiner Meinung nach erst mit Pathfinder deutlich verbessert. Weiters gibt es unzählige (großartige) Spielwelten für D&D – ich beginne wie immer mit den Forgotten Realms, will aber auch Ravenloft, Planescape, Birthright, Dark Sun, Dragonlance und Ptolus erwähnen. Für mich sind das nahezu gleichwertige Welten – alle mit dem Versprechen viel zu erleben. Und für alle die gerne lesen – es gibt eine Vielzahl großartiger Autoren die sich mit dem Thema D&D beschäftigen… Ich denke es sind einige der berühmtesten Fantasy Autoren. (Hickman & Weis, R.A. Salvatore, Ed Greenwood, Paul S. Kemp, Troy Dening, Richard Baker, Elaine Cunningham, Mel Odom und viele andere).