Kan/Mad: La Palma

Nach unserem Ausflug auf Lanzarote legen wir früh morgens in La Palma an, die Insel ist auf den ersten Blick deutlich grüner und wirkt: anders.

Wir haben heute keinen Landausflug “gebucht” sondern wollen auf eigene Faust die Hauptstadt erkunden. Nach dem achtstündigen Ausflug gestern und dem geplanten Besuch im Loro Parque morgen nutzen wir das gleichzeitig um ein gemütlicheres Tempo zu wählen. Also frühstücken und danach geht’s per pedes in die Stadt. Im Vortrag zu La Palma sind bei Juli die Highlights “Calle O’Daly”, der lokale Markt und die Balcones de la avenida Maritima hängengeblieben die allesamt unweit unserer Anlegestelle liegen – ideal für einen gemütlichen Spaziergang mit Kamera. Die Stadt ist deutlich farbenfroher als alles städtische was wir Lanzarote gesehen und durchquert haben.

Die Calle o’Daly liegt in einer Einkaufsstraße, uns fallen insbesondere die gepflegten, begrünten Balkone auf, Weihnachtssterne in Torbogenform vor dem Rathaus die in knalligem Rot erblühen.

Wie gesagt sehr farbenfroh und das soll auch auf der avenida Maritima sich nicht ändern. Am Ende dieser liegt eine originalgroße (nicht funktionale) Replik der Santa Maria und wir entscheiden uns von dort noch zur weißen Kirche am Hügel hochzusteigen. Am Weg liegt eine kleine Pflanzen- und Zoohandlung, mehrere Hähne krähen und werden meiner Meinung nach sehr unwürdig gehalten. Eine Vielzahl an Sittichen und anderen Vögeln zwitschern und wir machen uns schnell weiter auf den Weg nach oben. Violette, rote Blumen neben Ohrenkakteen, Flechten, einer Vielzahl unterschiedlicher nie gesehener Blattformen (endemischer?) Bäume und bekannt erdige Vulkanböden verschönern den Aufstieg.

Die Aussichtsplattform ist beeindruckend und wie so oft erwischen wir einen tollen Blick auch auf die im Hafen thronende AidaStella. Durch kleine Gassen und mutig kombinierte Fassaden geht es zurück zum Schiff. Am Hafenzugang zum Schiff (der übrigens sehr zuvorkommend mit einem blauen Leitsystem gekennzeichnet war) kommen wir noch an einer Meerjungfrau mit Katze auf dem Schoß vorbei.

Wir können uns keinen Reim darauf machen und beschließen am späteren Nachmittag die Füße hochzulegen.

SPA Oase

Eines der Highlights der Reise liefern dann am späteren Abend noch Jani & Micha: sie gewinnen das Pub Quiz und stauben ein paar sehr nette Preise ab. Die Konkurrenz war spaßig, die Moderation eher lau. Und die Musik war strafverschärfend (Schlager).

Kan/Mad: Teneriffa

Der letzte Landausflug steht uns auf Teneriffa bevor. Wir fahren wie auch auf den anderen Inseln gegen 08:00 beim Frühstücken im Hafen ein. Teneriffa muss eine tolle Insel gewesen sein – das ist meine erste Wahrnehmung – wären da nicht plattenbauten, riesige Industrieanlagen und Hotelanlagen die nahezu alles an Sicht verbauen. Okay das war “nur” ein erster Eindruck, aber auch als wir uns auf den Weg zu unserem heutigen Landausflug machen sieht man im Bus wieviel mehr diese Insel bebaut ist. Sie ist lebendig, abwechslungsreich mit Bananenplantagen die an flechtenüberzogenes Vulkangestein grenzen und schroffen Brandungen an grünen Hängen unter denen man rote und schwarze Erde und Sand erkennen kann.

Der Loropark (Loro Parque) selbst liegt etwa 30min von unserem Liegeplatz im Hafen, mit dem Bus durch schmale Straßen und Wege erreichbar entfernt.

Ich möchte dazu festhalten ich hab zwei Blogartikel im Vorfeld gelesen, die schon die großartige Thai-Architektur beschrieben hatten, aber ich war noch viel beeindruckter als ich es erwarten konnte. Von mehreren Freunden hatte ich auch gehört was sie mit dem Loropark verbinden (hängen geblieben ist: Orcahaltung auf engem Raum vor vielen Jahren) und hatte Ressentiments im Vorfeld. Davon ist nichts Negatives geblieben. Der Park ist einladend, freundlich und bietet einer Vielzahl von Spezies eine nahezu artgerechte Haltung, man hat sich mit einer guten Mischung auf Forschung und Zoo angefreundet und die eigene Position ist, wenn man den Geschichten bei der Discovery Tour glauben darf, nichts was ich persönlich bemängeln würde.

Los geht’s für uns am Gorillagehege entlang. Die einzige, sehr erfolgreiche Männer-WG. Vom Silberrücken (das ist primär die Bezeichnung für das dominante Männchen) vertriebene Gorillajunggesellen leben hier zu siebt zusammen. Der israelische Alpha wiegt stolze 198kg, seine schweizerischen, französischen und deutschen Artgenossen kommen auf 150-210kg und sie verhalten sich als hätten sie eine Menge Spaß beim Posing vor und für die Kameras. Das Gelände selbst ist gut gesichert, mitunter auch um Wurfgeschosse abzufangen, da sie aus Langeweile gerne mit Steinen, Ästen oder auch Kot werfen und angeblich sehr gut zielen.

Wir erhaschen noch einen Blick zur Loro (Papageien) Show und es ist ehrfurchtseinflößend wie man unter den azurblauen Flügeln und ihren Winden sitzt und über die beeindruckenden Vögel lernt.

Unsere erste Station ist im Delphinarium, eine Show von sechs Delphinen, welche in verschiedenen Zoos groß geworden sind und sie ist toll in Szene gesetzt. Mit toller Musik kombiniert ist es “natürlich” eine Show, aber man meint die Nähe der Trainer und der Meeressäuger zu spüren und wir sind verzaubert von Sprüngen, Kunststücken und wie gut man uns näher bringt, was man mit einem gestrandeten Tier machen sollte.

Nur mit einer kurzen Pause geht es weiter zu den Orcas. Eines der Weibchen hat 2018 ein Kind (Una) auf die Welt gebracht. Beeindruckend ist nicht nur die Show (da bewegen sich 3 TONNEN durch die Luft wie zuvor die Delphine). Auch hier überzeugt die Show mit einer guten Mischung aus Spaß (Splash Warning unbedingt ernst nehmen, wir haben einige durchnässte Mütter und Kinder gesehen) die zeigen wie viel Maße hier Wasser am Rand bewegt. Oder wieviel Wasser man mit einer Schwanzflosse im Publikum verteilen kann. Auch hier erzählt man eine schöne, lehrreiche Geschichte und stellt klar, dass man keine Wildtiere fängt, sondern die Orcas mit Unterstützung des erfahrensten Team (Seaworld) von diversen Zoos zusammengetragen wurden oder gestrandete Tiere waren die aufgrund Taubheit nicht in die Natur reintegrierbar waren. Auch wenn man hinter den Kulissen nicht photographieren durfte sind es beeindruckende Dimensionen die hier hängen bleiben

Das modernste Pinguinarium der Welt beeindruckt nicht nur mit künstlichem Schnee sondern mit ausgefeilter Technik und einem Wahnsinnsaufwand. Von den 22 Mio Liter Wasser die im gesamten Park vorhanden sind werden nur für die Pinguine pro Stunde 3 Mio Liter Wasser komplett physikalisch und biologisch gereinigt in einem kontinuierlichen Kreislauf mit hohem Energieaufwand der nahezu komplett erneuerbar über PV abgedeckt wird. Dazu muss man wissen, dass der Besitzer und Erschaffer des Parks (Hr. Kiessling) mittlerweile der größte Arbeitgeber Teneriffas ist.

Ein weiteres Highlight nach der Führung ist das Aquarium, welches neben Rochen (yay) und Haien (uii) auch eine Vielzahl an Neonkorallen beheimatet. “Bemängeln” würde ich nur, dass im direkten Vergleich man nicht sehr einfach weiß welche Lebenswesen wo sind, die Beschriftungen sind als für Besucher (mich/uns) nicht so gut wie wir es aus Wien, London, Dublin, Amsterdam usw. gewohnt sind. Sonst möchte ich den Loropark uneingeschränkt empfehlen. Für uns waren die 4 Stunden deutlich zu wenig aber trotzdem genug um eine Menge positiver Eindrücke mitzunehmen. Für mich das Highlight unserer Reise und das noch dazu am perfekten Tag, da wir heute Abend mit Reiner seinen 70er feiern. Passenderweise erhält er von Juli und mir eine Patenschaft eines bunten Aras (allerdings nicht in Teneriffa sondern in der Nähe von Oberlungwitz) und wir verbringen feiernd ein Abendessen zusammen bevor wir den Abend an der Bar ausklingen lassen. Ein paar Runden werden zu der Band getanzt bevor wir um knapp nach Mitternacht die Aidastella in Gran Canaria anlegen sehen. Was für ein toller Abschluss einer tollen Familienreise.

Juli hat leider eine sehr harte Nacht (Kieferschmerzen) und wir sind morgens noch in der Krankenstation des Schiffes, immerhin ist sie reisefähig und wir können am Morgen gemeinsam mit Marius und Micha in den Bus zum Flughafen steigen.

Fazit: ein toller, abwechslungsreicher Urlaub den Juli und ich so nicht geplant hätten, aber definitiv genossen haben.

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Kan/Mad: farbenfrohes Lanzarote

Nach unserem zweiten, gemütlichen Seetag hat es uns an die erste Insel in Spanien (abseits unserer Ankunftsinsel) verschlagen. Wir lassen uns die Insel von Manfred zeigen, seines Zeichens einheimischer Reiseführer und mit tatkräftiger Unterstützung von unserem Busfahrer Valentin kurven wir durch eine Landschaft, die das Wort Abwechslung definiert haben könnte.

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Würde man die Aufnahmen in schwarz-weiss machen, kommt’s sehr nahe an eine Mondlandschaft mit gelegentlicher Wüste heran. Die dominierenden Farben sind schwarz, rot und ocker, einiges davon mit Flechten überzogen. Manfred stellt bei Abfahrt klar “Lanzarote hat keine Berge sondern Vulkane” – macht Sinn, die gesamten Kanaren haben das ja gemein. Juli und mein persönliches Highlight ist der Nationalpark Timanfaya, der seines Zeichens einen Teufel als Maskottchen hat. Gut, dass ich auch eines dabei habe. Die Location ist super erschlossen.IMG_20200109_120301

Im Park zeigt man uns eindrucksvoll, dass unter uns eine riesige Blase mit heißer Luft ist, die noch immer ausreicht, um den Sand so zu erhitzen, dass man die Lavasteinchen kaum anfassen kann. Ein paar Meter tiefer gegraben, ist die Hitze ausreichend, um etwas Agavenstroh innerhalb von wenigen Momenten zu entzünden. Und als Show zum Abschluss wird ein Liter Wasser in einen sprühenden Geysir verwandelt, so überraschend laut, dass wir beim kurzen Videodreh alles Verwackeln…

Leider konnte man im eigentlichen Montañas del Fuego nicht aus dem Bus raus. So abwechslungsreich farblich und von den Oberflächen – das hätten wir eigentlich gerne näher erlebt. Immerhin wissen wir jetzt den Unterschied von ?A??-Lava und P?hoehoe Lava. Erstere sind scharfe, große Brocken, die aufgrund hoher Viskosität beim Abkühlen aufgebrochen sind und auf denen man nicht gehen kann. Geprägt sind die Worte durch die Sprache der Hawaiianer. Pahoehoe Lava ist hingegend dünnflüssig gewesen (niedrigviskos) und hinterlässt ebene, angenehme Oberflächen beim Abkühlen. Der Vormittag endet nach einem Zwischenstop bei den Dromedaren dann bei einem verzichtbaren Mittagessen – gut wir haben so etwas ja schon auf unserer ersten Inselrundfahrt in England erlebt und die Qualität war durchwegs vergleichbar bzw. verzichtbar.

Wenigstens gibt es auch hier wieder tolle Gelegenheiten, sich Eindrücke vom Vulkangestein zu holen und der Nachmittag sollte uns noch eine andere Seite, die grüne Seite im Norden von Lanzarote zeigen. Ein kurzer Zwischenstop in einer Bodega lässt uns süßen und weniger süßen Wein kosten. Qualität definitiv besser als der Essig beim Mittagessen, noch nicht ganz überzeugend aber bei einem sprichwörtlichen Schluck, den wir uns teilen müssen. Wir wollen auch nicht viel Zeit auf den Wein ver(sch)wenden und sehen uns lieber die kreative Kultivierung an, welche uns bei einigen der abgebildeten Fotos zeigt, dass in den Kratern Reben sind, die bis zu 100kg Weintrauben tragen. Uff.

Der vorletzte Halt führt uns zum Aussichtspunkt Mirador de Haria, von wo wir den Norden in seiner Pracht erkunden dürfen, die Ortschaft Haria selbst sieht aus wie eine Hexe, die auf ihrem Besen reitet. Am Horizont begleitet uns das Meer als weiterer, farblicher Kontrast zu grün/rot/schwarz/ocker. Am Abend wäre es hier wohl noch etwas schöner, aber die Kulinarik hat uns gegen Mittag schon enttäuscht und wir haben noch einen letzten Programmpunkt auf unserer Tour vor uns.

Der Abschluss sollte noch ein Highlight werden: die Jameos del Agua sind ein natürlicher Tunnel, durch den vor vielen Jahren Lavaflüsse geflossen sind. In ihm sind Munidopsis polymorpha zu finden, kleine weiße blinde Krebse. Das eigentliche Schauspiel ist aber die künstlichere Gestaltung der Höhle, wir gehen einen schmalen Stufenabgang hinunter, um von einem riesigen Kaktus empfangen zu werden. Die Höhle ist bezaubernd und beidseitig sind die Stufenabgänge liebevoll in den Stein gearbeitet. Eine Theater-, Oper- und Konzertlocation auf der anderen Seite verspricht, dass ein zweiter Besuch sich hier jederzeit auszahlen könnte. Wir verlassen die Tour mit tollen Eindrücken der Landschaft und einer Vielzahl von weißen Häusern mit grünen oder braunen Fensterrahmen – typisch Lanzarote eben.

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Kan/Mad: Madeira, Delfine, Lavahöhlen und Poncha, Poncha, Poncha!

Kurz vor und nach Sonnenaufgang blicken wir das erste Mal über das Pier hinweg auf – okay, erst war das große “Venture” Kreuzfahrtschiff, aber der zweite Blick ging direkt auf die Insel.

Die Vorfreude war entsprechend groß, hatten wir doch gestern im Vortrag schon die wundervolle Flora der portugiesischen Insel angepriesen bekommen und uns im Vorfeld für ein Whale- & Dolphinwatching angemeldet. Also ging’s kurz vor 9, direkt nach dem Frühstück los. Die Anlegestelle war auch ganze 500m Gehweg entfernt vom Verantstalter, was uns eine 5min Busfahrt eingebracht hat (wäre wohl nicht zumutbar gewesen). Aber was sag ich, die Biologin/Seefahrerin die uns kurz begrüßt hat eine sehr charmante Ader und wir finden  uns wenige Minuten später im Atlantik wieder. Die Zodiactour ist zwar nicht von Walen gesegnet, aber wir treiben ab und zu mit ein paar Delfin(-flossen) und erhalten eine tolle Tour um die südliche Insel – Juli und ich stellen fest: so hatten wir uns die Rundfahrt damals in Dublin erwartet, erhalten hatten wir ja eine Bustour.

Die Action am Wasser ist toll und unsere Hintern werden durchwegs wellenerprobter durch die Rückreise. Die Landschaft verzaubert uns schon vom Wasser aus. Einfach unbeschreiblich grün und einladend – frühlinghaft, so wie die Portugiesen die wir im Laufe des Tages kennenlernen.

Nach einer kurzen Stärkung geht’s weiter indem wir uns in Richtung Sao Vincente zu den Lavahöhlen aufmachen – mit einem Reiseführer per Taxi auf die andere Seite der Insel. Die Lavahöhlen haben es in sich, sind gut ins Szene gesetzt und als einziger Wermutstropfen bleibt die filmische Aufarbeitung, insbesondere der Abschluss im 3D “Kino” welches gefühlt 10 Jahre kein Update erhalten hat, ruckelt und eher pro Kopfweh wirkt. Schade, wäre ohne dem Film am Ende ein besserer Eindruck geblieben.

Naja, wir machen uns auf dem Rückweg noch auf zu einer Empfehlung unseres Fahrers, zum Taberna/Poncha – zum Poncha trinken. Das Madeirische Nationalgetränk bestehend aus: Rum, Zucker und etwas Saft. Sehr empfehlenswert, erfrischend und abwechslungsreich.Juli besteht am Rückweg noch auf einen kleinen Umweg ins malerische Fischerdörfchen Camara des Lobos und es sieht genauso aus wie am Vortag im Theatrium bei der Präsentation: verschlafen, bunt und mit wilder Fauna aufwartend, die alten Herren der Insel spielen Skat und mehr und mehr scharen sich um sie, emotional und – sagen wir einfach: erlebenswert.

Am späteren Nachmittag treffen wir wieder auf den Rest der Familie, probieren Coral, das lokale Bier und entscheiden uns für noch eine Runde Poncha bevor wir wieder an Bord gehen. Was für ein toller erster Landtag. Wenn das so weitergeht werden das wieder eine Menge Bilder zum Sortieren und noch mehr Eindrücke zu behalten. Morgen geht’s erst mal zum Seetag 2/2 am Weg zurück zu den Kanaren.

Kan/Mad: Seetag am Weg nach Madeira

Wow, sieht der Sonnenaufgang auf See wieder toll aus.Kurz nach acht Uhr sind wir munter und genießen die ersten Sonnenstrahlen. Leichter Wellengang macht das Erlebnis für uns perfekt. Urlaubsfeeling. So richtig.Den ersten von zwei Seetagen nutzen wir zur weiteren Erkundung des Schiffes und Markus findet den zweiten MaiTai der Reise vor Mittag.

Juli, Jani, Marina und Tom Vergnügen sich bei Airhockey; Juli und ich bei einer Runde Tischtennis.

Zusammenfasst uns geht es sehr gut.Mittagessen im Bella Donna, dem italienischem Restaurant und um 1400 den Vortrag zu Madeira und Lanzarote. Yay, etwas kulturelle Vorbereitung für die nächsten Tage. Den Nachmittag lassen wir sehr gemütlich angehen im Bademantel in der Saunalandschaft. Der japanische Themenabend im “East Restaurant” ist in Ordnung (kulinarisch etwas enttäuschend). Nach einem Besuch im Casino bekommt Juli noch ein Ständchen für Ihre Haare gesungen und Markus mützelt gemütlich vor sich in der Kabine hin. Die Vorfreude auf die portugiesische Insel Madeira ist groß und beim nächsten Öffnen der Augen legen wir schon (fast) im Hafen von Funchal (Bedeutung: Stadt des Fenchels).

Kan/Mad: Anreise Gran Canaria

Uff, 04:00 Tagwache, Duschen, Tee und Kater nochmal kurz flauschen. Dann waren wir mit zwei Koffern und Rucksäcken am Weg nach Schwechat, gaben Gepäck auf und sitzen im EW5904. Die ersten Minuten nach dem Abflug schaffen Juli und ich es noch zu dösen… Der Flug ist lange und etwas langweilig. Über den Wolken sieht man genau nix, ausser Wolken und so ganz ohne Verpflegung kommen wir nach fünf Stunden hungrig und ohne Entertainment in Gran Canaria an. Wo wir in den Aida Bus 9 verfrachtet werden. Wenigstens geht es zügig voran, kurz nach 1300 sind wir durch den Checkin schon am Schiff. Und sitzen bei unserer ersten Mahlzeit. Burger + Limo.

Und der Nachmittag ist bevor wir die Kabine beziehen können sehr relaxed, nahezu verschlafen.

Kaffeepause zur tollen Teeauswahl an Bord und eine sehr gemütliche Eingewöhnung.

Bis 2100 die Pflichtalarmübung hinter uns liegt.
Um 2200 mützeln wir schon fast in der Kabine als die Aida Stella ablegt.

Vorbereitungen für die Kanaren

Wir schreiben das Jahr 2020. Plötzlich ein neues Jahrzehnt? Naja, 2019 war ausgesprochen intensiv für uns und auch die ersten Tage von 2020 sind wir noch mit den Vorbereitungen im Haus (Umzug, Parkett verlegen/verkleben, Möbel anbringen usw.) beschäftigt. Passenderweise feier Reiner mit uns seinen 70. Geburtstag – auf den Kanaren, inklusive einer Kreuzschifffahrt. Also genau die richtige Zeit um das alte Blog auszupacken, Updates einzuspielen und das Theme anzupassen – denn die nächsten Tage werden hoffentlich wieder sehr eindrucksvoll. Reisen werden wir von Wien nach Las Palmas per Flugzeug (schwimmen war uns dann doch zu langsam) und von dort mit der Aida Stella um die Kanaren inklusive Madeira. Continue reading Vorbereitungen für die Kanaren

30 days roleplaying – a motivational start into 2019

Part I: Preparation

01.01.2019 What advice would you give a first-time GM? (Roundup)

No matter what you prepare, your own world, a premade module – never forget you and your friends at the table. For me the key on roleplaying and especially as a dungeon master is understanding what you want to experience. A good dungeon master knows which background should be integrated to captivate players and he prepares for this. Your group might enjoy living a stream-lined, “railroaded” adventure to find out what is the outcome, which is (in my opinion) totally fine. Especially a new game-master might be overwhelmed by the choices and options on table, so efficient preparation is key. I tend to use notes (Onenote is a digital favorite, while paper is my analogue favorite) of strengths and weaknesses for every character as well as some hints on background which I want to take into account during game sessions.

02.01.2019 What are your favorite GMing tools or accessories? (Roundup)

My favorite tool for character generation is Herolab. I tend ot use this for Dungeons & Dragons, Pathfinder, Shadowrun and probably would use it for every other supported game as well. I think the pricing for the app, especially with modules, is high, but the quality delivered is really good. I enjoyed using this as player and dungeon master. The later for a character portfolio overview and management of the character sheets.
I also own a copy of Realm Works which I think is fabulous for world creation and in-depth preparation. In my opinion the best tool available to keep track on the wide picture, the storylines, especially when you’re having several interwoven. It’s a campaign management tool, allows a lot of portraits and map-management which I think can be a great success factor to visualize and help the imagination of your players which some “details”. The fog-of-war approach for dungeons is great, so you’ve 100% overview as game master and can reveal step by step more when it is discovered. It also helps with downtime communication, as platform for your players to get some information and jump right into your campaign.
Finally, for my last adventures I did prepare on Onenote which is in my opinion the most versatile notepad and I like the cloud functionality between mobile phone, tablets and laptop/desktop. It helps me structuring information, makes easy access for pdf, pictures and text. For me it’s an easy and quick tool, which I use when there’s no giant backstory, no large campaign and only few recurring characters. I also tend to use this as player, linking my herolab pdf chars with backstory and the ongoing adventure journal.

03.01.2019 How do you find players?

To be honest, I stopped searching a while ago. In the area where I live it was challenging but not impossible since Vienna is quite near. Since I’ve grown older I have to admit I enjoy playing with friends, those I know and I’m not hunting for new ones. With my current “2018-not-so-regular” round I’ve played for more than twenty years, some of them longer, others shorter. Some other friends back from my days at the HTL are also into the hobby. E.g. I had a blast with Ludwig and the newly formed Vampire 5th edition party and I really did enjoy dungeon crawling with Kathrin. I’ve tried playing with Karl again, but that didn’t work out for unknown reasons – probably me and my business trips (as usual). Anyways I think if you’re looking for a group, go to your local game-store (Planet Harry would be the best around Vienna) and – ask. The internet of course is also a vast resource but I think the former is much more personal and more likely to have you happy in the end of your search. One key thing that changed for me over the year: the game and rulework behind it got less and less important – the players and their personal style makes the game enjoyable – setting and rules are nice to haves but I’ve had fun in DSA with role-play-heavy gamers and I had a bad time with clueless rulessearchers in FATE. Pick your friends wisely, you might have the same experience and spend the next 20+ years with them, regularly.

04.01.2019 Do you use pre-published adventures or write your own?

I tend to write my own adventures, I’ve a (quite heavy) selection of adventures, adventures paths, campaign settings and use them, I’ve spent countless hours in taking ideas out, merging them into both digital and old-school DM folders. I’ve tons of maps (especially for Cyberpunk/Shadowrun) and love to use them. In the end-effect it depends very much on who I’m playing with, what their expectations and game-style are, but usually I end up with 30% written and 70% improvised dm-ing. If the term is correct, I would call it open-world roleplaying – a preference I have as player and tend to offer to my players as well. Meaning I have some basic plotlines, I evolve the world around them, whether they interact or ignore it and I prefer character based events and stories over third-party driven events. That goes best with a good chunk of improvisation, since your players will always surprise you. by the way the same is true for pre-published adventures, I only feel at home if the improvisation is working out, so if a character turns to Baldur’s Gate instead of Waterdeep during a pre-published adventure, I might give him one or two hints to stay, but would rather skip or adapt the adventure than force him at all costs to stay in the right “rail”.

05.01.2019 Stealing like an artist: what inspiration have you drawn from other games, books, movies, etc?

I guess a lot, over the years I loved “stealing” some game inspiration from books like Markus Heitz’ Shadowrun compilations and I’ve also drawn some hints from Paul S. Kemp’s Erevis Cale Trilogy and various of Salvatore’s novels. What I think the best hints and treasures were are not so much on single ideas. Building a consistent storyline, background ideas that went deeper and not so straight hero or villain, black & white characters tend to be easier, but especially with the right group it’s all about the shades.

06.01.2019 Worldbuilding–what’s your process?

My take on worldbuilding is – get some NPC’s to start, if necessary create a pantheon and a map to start with. Decide on the size and then, for me, it’s all start at the first city and some surroundings. Depending on your plan that might be all you ever need. I’ve fully adopted this “quick” route especially for Planescape and planes-hopping games. No need to fully draw this picture if you only need a glimpse on it before you go on.

07.01.2019 How do you prep for the start of a campaign?

I talk to the players. Honestly I think this is the most underrated and at the same time most essential preparation for a campaign. You can always look into regions, countries, planes, nscs and many other things, but nothing beats talking to the players. One by one tends to work best for me, to narrow down expectations and concentrate on the key points and bringing them into the joint first session to make them part of the unwritten manifesto for the campaign. Of course players (or you yourself) might change your mind, but that way the starting direction should be aligned and most likely you’ll have a lot more fun than just starting a campaign. I think this is true for both self-written as well as pre-written adventures.

08.01.2019 How do you prep for each session?

Depends very much on the game and whether I’m used to the players or not. For a campaign I tend to have outlines for the plot and a good selection of maps. Depending on the genre I’ve more material available and can start with a good selection or do my research through my shelf and the internet if necessary. If time allows, which hasn’t been of late, I love to give a wrapup for myself with all NPC actions taken since the last episode. One of the most important tools is our joint overview of the last session, makes sure everyone is on the same starting point for the session.

09.01.2019 Player “homework”: what do you ask of your players before and between sessions?

Nothing, honestly. It’s great if they find time, but I’m totally happy if we manage a game session nowadays. Given additional “homework” seems rather unnecessary to me.

10.01.2019 What are your tips for running a low/no prep game?

Pick a playstyle and setting  that suits your personal preferences. If you like high-fantasy, I would expect that your necessity for prep in this setting is low. When you like action games, I imagine you know combat rules and how to set scenes to make them interesting. Prepare some core milestones, pick some NPCs according to your players background to get them (en)tangled. And most importantly – enjoy.

Part II: At the Table

11.01.2019 House rules: what are your favorite hacks, mods, and shortcuts?

Wow, I would say for pathfinder that’s wound-points. For Shadowrun that’s an easy take on security and simple-rolls for hacking. In general I like rules-easy and speeding things up to have more time for ROLE-playing over ROLL-playing.

12.01.2019 Table rules: how do you keep players focused on the game?

We have an easy entry by wrapping up recent events from the last game with everyone present. Until we have a dinner-break usually that keeps most of us focused. If anyone has to take an urgent call, that’s fine – with most of my rounds at least. We’re all grown ups – so everyone is able to focus on the game. If he has other tasks (family, work, …) that’s fine with our groups.

13.01.2019 Rise to the challenge: how do you balance encounters in your system?

Usually – I don’t. I try to give players information on the opponents, but since I try to run more of an “open world” approach, I also think that you cannot attack everything in your line of fire (or shouldn’t for that matter). On the other hand, I try to give also an idea on the scenario and with rising levels or competency the team gets more choices for harder encounters, harder uses for skills and even the “roleplaying” tends to get a little bit more challenging when I know players found their way into their characters for a long-enough time.

14.01.2019 How do you facilitate combat? Any tips, tools, or cheats?

Well, I would say initiative tracking is one important key. A constant reminder of having players prepare their action before it is their turn, so they have an idea when it is finally their turn. As DM I think it’s incredible important to be fluent with picturesque language, infecting the rest with it – that heavily contributes in my understanding to raise the bar for everyone with getting deeper into the story and especially during combat with helping everyone to visualize what comes to pass.

In Shadowrun I love the cheat sheets, the more complex and more options a rulesystems gives, the more I rely on aforementioned helpers.

Finally I think maps are important. As DM I appreciate it if you bring a minature to the table, but having a map allows for using dice or coins or even gummy candy as your hero. Especially for a combat heavy game that’s great, leading everyone to see what they’re able to see, what is in their line of fire and whether the fireball will effect their companions before it actually came to 72 damage and is distributed to more than your enemies.

15.01.2019 Memorable villains: how do you introduce and weave the antagonist/s into the ongoing narrative?

That’s one great topic. I think the art of dungeon mastering evolves more around villains and a good use for the various different kinds of antagonists against the players. Twisted or straight-forward, conscient or by chance, vile or righteous… A well laid out campaign usually needs sooner or later a villain, and I admit – I don’t always start with one. Especially in quick/no prep games, I think a villain should emerge from the scenario, maybe from a background of another player, mayhap from the innkeeper that was severely harmed by the ruthless brawl the characters got into and that destroyed much of what he worked his whole life for… More powerful ones are easier to evolve over time, since you only need to introduce henchman and every one you introduce contributes to the bigger picture, allowing the expectations and (in)fame to take a firm grasp in the setting before villain and protagonists ever meet.

16.01.2019 Investigation and mysteries: how do you use foreshadowing, red herrings, and keep the tension rising?

Oh, I love foreshadowings very much. As player and DM alike. I tend to carry various sets of tarot cards (KULT, Shadowrun, DSA, cats, cyberpunk….) and really like the use of divination magic. As player I actively ask for insights and as dungeon master I try to provide useful hints and ideas whenever my players are using the later.

Red Herrings can be okay / nice / useful, but I’ve probably used too many and with my players most often on their ways in open world settings, I don’t need more distraction than the world itself provides. Of course I copy – as mentioned before – movies and books, stories and plothooks – since I like crime – that tends to be a good inspiration to have a diversion from the main plot or villain. Again, I would recommend to use what your own players hand you – background story, family, friends, villains – it gets a lot closer to them and keeps them involved – continuously having the tension level rising by itself.

17.01.2019 Structure and time: how do you use flashbacks, cut scenes, and parallel narratives in your games?

That depends heavily on the scenario. We’ve instrumentalized “flashbacks” in early Shadowrun campaigns, I also liked dream / vision like inspirations quite well, if I was out of convenient standard options. I’ve the feeling cut-scenes are more of a pc-thingy and don’t use them at all, while parallel narratives are great. I really mean great – that’s a nice inspiration for my next gamemastering session – maybe I let some of the characters participate in more timelines simultaneously – one as old guy, one as youngblood and one at the height of their existence. I really like this idea.

18.01.2019 How do you handle rewards, be they XP, magic items, or gold?

I’m miserly as dungeon master when it comes to rewards. I tend to give XP, but both gold and items are specials that are not overused. Actually that’s pretty much the gamestyle that my main gaming groups have developed, in Pathfinder we’ve specific houserules to give the characters a bit more of the level advancements to eliminate the potential level gap when we compare challenge and encounter ratings. As player I also think crafting items is more rewarding than waiting for the right item to hit you by chance.

19.01.2019 What was your worst session and why?

A worst session is very hard to define after many years, but I remember that some of my early players pushed me quite heavily to prepare for an evil party. So I did that. The group insisted on playing a mid-high level party in Dungeons & Dragons 3.0 or 3.5 with some exotic picks (I remember at least one drow) – so we picked level 9. Specifically I remember we discussed a lot on challenges and I named the “rule”: understand your mechanics if you play level 9 chars. So I decided to test them with, what I deemed to be a challenging but far from hard. I send against the group of 5 or 6 level 9 chars a hound archon and 2 level 6 fighters…

…I also remember that after a couple of rounds we decided to call it a day since the three fighters drained the life from the villains. While I offered a half-hearted restart, I concluded for myself that the players are not able to play at that level. I guess that was partly correct, but definitely not well dungeon mastered. Actually I would say one of the worst things I’ve ever done from accepting that “group” – not caring enough for the various visions the players had about the game and finishing them off, I could do a lot better and would hopefully do better if facing the same challenge nowadays.

20.01.2019 What was your best session and why?

My best session as dungeon master – that’s one tough question. I guess one dreamland approach in Shadowrun was a good one, while my best campaign probably was the one with twin siblings in “Midnight”, a d20 setting where my mid-high level group was able to defeat the evil black dragon by full blown sacrifices. I understand now that I made some mistakes to make this more cinematic, but I remember fondly how present and active all players were during that campaign. What’s the best part? It went over several months, starting where I took the (DM) scepter from Thomas and leading almost all of the group back into the next game, handing back be-said chapter of infinite dm power.

Why was it special to me? Because I think one of my definite strengths as dungeon master is darkness, despair and horror. I hope I’m not wrong to say I can make the players feel their hearts beat louder and I revel in it, as well as leading them out and giving them air to breathe again. I like this game of emotions and hard contrasts within it.

Part III: Meta

21.01.2019 What are your favorite books about gamemastering?

My all time favorite probably is Johnn Four’s blog I followed him from the early starts with an excellent newsletter. It made me rethink a lot of my early sessions, and I think I learned more from him than anywhere else on that topic.

22.01.2019 A novel solution: what’s the best advice you’ve borrowed from a totally different field?

Well, I think I’ve got two examples born from similar words.

Once I take a lot of advice from MAKRO photography. Sometimes it’s great to have a more detailed look – and specifically some details are great to work with – ever looked for a scary monster, description for foreign fauna or weird behaviour input? Take a makro photo and you’ll find inspiration.

Secondly I borrow from online gaming. Macro- & micro-management. A beneficial factor if you as DM don’t focus -only- on micro or macro details. I think players, characters, backstories need attention, so does your world. My understanding is that a healthy mixture of outside influence, grand schemes and good timemanagement are equally important as are tiny plothooks, detailed narratives on roleplaying and the well-being of the group itself.

23.01.2019 What effects do the system mechanics have on the setting or story?

Mechanics are a guiding system, I like weather mechanics, I really enjoy random encounters, randomizers in general, but I won’t let the influence the setting or story a lot. If the wedding of the king will most likely fall victim to bad weather, there’s not a dice roll that will change my opinion on it. If I’m open world running and need an interesting encounter, a good mechanic will come in handy and will be used to the max. That’s my take on it.

24.01.2019 Canon vs. alternate universe vs. homebrew settings? What are the strengths and drawbacks of each?

Well I like detailed works like the forgotten realms, planescape, dark sun, the shadowrun 2050 – 207x setting, dark heresy, but I’m no canon addict. A good world is defined by offering the players and dungeon master a lot of options, while not narrowing them down too much. Honestly I enjoy source-books, I’ve read plenty of them and they just add depth to (NP/P) characters alike. They tend to offer plothooks and variation, they are source for motivation, isolation, inspiration and desparation – depending where you look and what you need. Homebrew can offer that, but of course you need to detail them and make the information available to players, that can be beneficial or not depending on your approach. I’ve used a mixed form that lead several times to good times. I pick a canon area (usually FR) and add a spot somewhere on the landscape, a tiny part of Calimshan that has not been approached too much and where canon was lacking. I set a small town onto it and e voila – here we start, there we go. In my opinion that’s a great approach.

25.01.2019 Problem players and drama llamas: how do you resolve conflict at the table?

Oh that depends so much on the “problem” players. We’ve had experiences over the years. I tend to follow my normal approach from everyday life. Talk about it, try to sort it out, give it a shot – make sure the group is involved in the solution – and if it works out – great, if it doesn’t – make sure that does not spoil everyones fun. It’s better to settle some basics everyone has to follow, if this does not work out – I guess it’s about finding a new group – one that shares the “problem” players feelings and requirements. In the end effect I’m convinced that one player group’s problem is another one’s everyday enjoyment.

26.01.2019 Are GMs bad players? How do you step back when someone else is running the show?

Actually I think good game masters tend to be great players. My understanding is, it’s not about stepping back but working together, drive the story, be a part of it and include others. That’s also my experience with other dungeon masters, usually they are talkative but they understand game dynamics well enough to share spotlight. They tend to know a bit too much about the world, but that’s most of the time also fine – as long as you make your rules clear, or in case you’re on the player’s side – accept the final word of the dungeon master.

27.01.2019 Have you ever co-GMed? Would you consider it? What are the pros and cons?

I’ve done that in my early days, I think it needs much more preparation and alignment, I wouldn’t consider doing this again anytime soon. It works best for larger groups, but I simply don’t think I’ll have the time to ever experience this again.

28.01.2019 Transcending the material plane: how do you GM online?

I do not.

29.01.2019 Teaching the rules: how do you sell players on the system while running a demo or con game?

I narrow down the rules to the necessary minimum, basics rolls, stats and preferably pre-made characters for games where we’re learning to give an idea and not fulfill 100% from the beginning. I’ve had the pleasure to run a legends of anglerre game on a weekend full of fun a few years ago at a tanelorn weekend. With the right amount of preparation you can meet a good deal of expectations, make for a fun session and hope that everyone takes a good deal of ideas, emotions and experience from it. So

30.01.2019 How do we grow the hobby?

Enjoy it ourselves, by sharing our thoughts and sharing feedback between each other, the internet will help doing the rest. I’m 100% sold that enjoyment and fun grows itself. I also feel that a lot of great kickstarter campaigns help on diversifying the content available – making existing worlds deeper, creating new ones and fill necessary spots that are still untaken. Most importantly I think we need to be positive, inviting others to join our approach, sharing our experiences and helping each other out with words of wisdom – so called “advice”. I for myself try to be a regular in some FB fan pages for pathfinder, shadowrun and the like and contribute my

Amsterday – day three

Another day in Amsterdam, our third day started as the others before – with an excellent breakfast. This time we were heading for the Bakers & Roasters, only to find a long queue in front of it and quickly deciding it did not look special enough to wait in line. I think it was a great decision for we ended mere minutes afterwards in front of The Avocado Show – this one also with a (short) queue but definitely worth waiting. Juli enjoyed a salmon – avocado – egg combination and I ended up with a marvellous tropical bowl. It was crunchy, fruity, smooth and just a great starter into day three. And did I mention the nice mixture of funky music? It was just plainly enjoyable. Speaking of it, this day promised to be a bit rainy, so we were looking for a little bit of indoor options, deciding for the Amsterdam Museum. On our way there, we happened to drop by in a great shoe venue and I have to admit, it felt just right to buy a pair of New Rock at Taft in the Kalverstraat. From there it started a little bit with these tiny raindrops and we took a sip of warm ginger tea at the Museumscafe Mokum (by the way Mokum happens to be the jiddisch word for safe-haven and also for Amsterdam itself) before heading into the Amsterdam Museum. Learning more on the city and its surroundings was our primary task and – it worked quite well. Good visuals showed for example the city’s different levels below sea and above – so for example yesterday’s park was 2m below sea level – quite an interesting feeling if you learn about this. Also the organisation of the city itself, the transformations from catholic to protestant and towards the tolerant open city it seemingly is still today. It was stunning to see many transformations over time, from world-war I in which the netherlands were neutral to 1940-45 as besieged country with many losses – just 16.000 jews that were slaughtered by the overwhelming german force. It inspired quite raw emotions with many atrocities of the past from slavery to naval warfare to happyness and joy for having the first marriages for gay and lesbian couples in April, 2001. The story of the toy-rings that were removed to reveal tattooed marriage rings with one of the couples was for me particularly nice – just something to behold. After several hours between art, war, crime, trade we concluded to call it an afternoon when we headed onwards north to A’dam toren (Amsterdam tower).Since we had some time left, we decided for another ginger tea and mint tea at a cafe right next to it – but I have to say from our three days it was the first time I got the impression of a rather slow and uninspired service. Also the menu did not impress too much, so I’ll skip this “recommendation”. For the tower itself, with a preliminary booked time-slot at the swing we had a very, very windy experience of swinging freely 135m above ground. The progression to the top was a nicely done experience in itself and in my opinion seeing Amsterdam at night, from up there – is a definite must-see – breathtaking and adorable, stunning and exciting, where adrenaline meets serotonin. Having enjoyed not only that view we headed again for the (free) ferry and with the metro and line 2 to our final destination for today – the Happy Bull. So, if you like burgers – if you enjoy them with some homemade fries or coleslaw, if you enjoy a nice beer or ice-tea and maybe love some venecian ice-cream shake – then this might be just the best place to be – ever. It was special, the service was lovely and very attentative, the food delicious – just a great end for day three before we returned to our lovely place at innamsterdam4u for another night of sleep before we finally head towards Emmeloord in Flevoland tomorrow.

Amsterdam – day two

It felt good to sleep a little bit longer than yesterday. Juli decided to set her alarm for 08:00 – approximately 50 minutes before sunrise, wondering how it could still be that dark on the outside. We’ve seen our hosts for a few moments this morning when we already had decided to go for our breakfast at Dignita. We decided for a sweet start (me) and Black Forest Pancake Stack (Juli) and it was a simple exercise to enjoy. The tea was good and service very friendly. The weather was according to this time of the year quite cold and we decided for a walk through Vondelpark which took us around half an hour and gave us a beautiful green spot inmidst of also beautiful mansions. From there we took a short break for a cup of hot fresh mint tea and a sip of freshly squeezed orange juice at B&B Lunchroom Leidsestraat. Very unfortunately we were still too full from our breakfast so we didn’t get a chance at the supreme burger menu. After we got our hands and feet back a little warmer we headed towards Albert Cuyp Market. It felt a little bit like the Vienna Naschmarkt. Particularly fish and seafood was amazing, decoratively arranged so you wouldn’t mind having it in your kitchen or on your plate. Unfortunately we only strolled through, not convinced to try Stroopwaffels or Poffertjes or Apple Beignets or anything for that matter. Still definitely a nice place to go and get an idea on Amsterdams largest daily market. From there we decided for a gaming venue at Friends & Foes. Again while we didn’t decide to buy anything we felt at home, friendly place which serves a large collection of dutch and english board games, card games and there were a definite selection of gems. The clerk/owner was friendly from our very entry to our departure and I would recommend going there if you’re into that kind of stuff. It was close to 15:00 when foodhallen became our next stop, for obvious reasons? A few minutes on foot, a few on tram and we managed another nice view on a filled market giving plenty of different cuisines from all around the world their display. Close-by within the “hallen” were several small shops, creative and hand-crafted or at least carefully selected goods. At the close-by Kinkerstraat we finally got our late lunch, a healthy, tasty and great looking poke bowl from Poké Perfect. Now we were curious about a special theatre, built in the 1920ies for around 4 million gulden – the Tuschinsky theatre, nowadays a cinema. Since we missed out on fantastic beasts 2 (Grindelwald’s crimes) – we quickly made up our mind to catch up with this one. The venue was a phantastic settting, reminding me on the musical we watched in London. Enjoying movies at this place is definitely worth the experience, having a great time at the movie itself only a bonus. We came out with mixed feelings, but most likely will give it a try at home when it’s released on netflix, amazon prime or a similar platform. Finally we took a stroll towards the beautifully enlightened grachten and from Central Station we found two seats in a boat for the Amsterdam Light Festival 2018. A Canal Cruise through the Grachten and showing around 20 out of 30 artsy light installations, the tour should have taken around 75minutes but we could enjoy it for more than 90 due to heavy traffic. Definitely worth seeing and a great way to end the day with another memorable sight in Amsterdam on day two.