Um die Zeit bis 18 Uhr totzuschlagen, dann erscheint hier der Plan für die heutige Kampagne (fast – sicher vor neugierigen Augen meiner Spieler)… ein paar Worte zu Ptolus: City by the Spire.

Wie angekündigt werde ich mich mehrfach damit auseinandersetzen. Ptolus ist kein 692 Seiten lies-mich-mal Buch. Ich würde es als ausgefallenes Kampagnensetting mit grossem Reiz bezeichnen. Für mich hat es aber im Moment keinerlei Reiz als Kampagnensetting (ich bin mit der Vergessenen-Reiche Kampagne sehr gut beschäftigt), für mich hat er primär den Reiz damit Stadtabenteuer besser ausbauen zu können, mir kreative Inspiration zu holen und Material daraus einbauen zu können. Dafür eignet es sich hervorragend.

Ich habe im Zuge der letzten Tage einige Floorplans herauskopiert um sie (z.B. gibt es ein Cloud Theater, dass sich hervorragend als Inspiration geeignet hat eine Location für mein geplantes Fest-Bankett abzuhalten.) im Spiel einzubauen. Weiters gibt es eine Vielzahl an inspirativen Nichtspielercharakteren und Stadtgebieten, von den integrierten Abenteuern möchte ich gar nicht erst anfangen – da sie von Level 1 bis 25 oder 30 wohl jeden Abenteuerer und Spielleiter, Spieler und … ansprechen würden. Sie ist farbenfroh, abwechslungsreich und ein Kapitel hat es mir besonders angetan. Es ist das Equivalent des Forgotten Realms: Campaign Setting Kapitels “Life in Faerun” und beschreibt den Alltag, die Kosten, Schwierigkeiten, Herausforderungen usw. die man in der Stadt hat. Insbesondere finde ich in solchen Bezügen (ich bin kein sehr wirtschaftlich denkender Mensch) die Kostenaufstellungen interessant – sie vermitteln einen guten Eindruck was einen ‘armer Kerl’ ausmacht und welche Ausgaben für ihn einfach und welche schwierig sind – geben aber auch Ausschluss über das Gefälle in der Stadt und man kann es sehr gut umlegen auf andere Städte. Sehr interessant ist auch das Kapitel über Strafen bei unterschiedlichen Vergehen – die vom versuchten Anschlag oder Mord auf einen Offiziellen der Stadt (Todesstrafe) bis zu selbigen Attentat auf einen Nicht-Stadteinwohner eine grosse Abstufung sehen.

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