Bald ist es soweit, am Freitag startet die neue Kampagne in den vergessenen Reichen. Im Vorfeld haben die Spieler zusammengearbeitet und einen gemeinsamen Hintergrund gestaltet – den will ich niemandem vorenthalten.

Charaktere
Rei Malie (halbelfische “Mönch/Sorcerer bzw. Fighter/Sorcerer”)
Vadania (halbelfische Druidin)
Sharyl (elfische Tänzerin “Rogue/Sorcerer)
Soinius (halblingischer Brandobariskleriker)

Zu den Hintergrundgeschichten
Von Rei Malie – ist aufgewachsen in einem Kloster nachdem ihre Eltern keine Möglichkeiten sahen ihre spontan auftretenden Magieausbrüche unter Kontrolle zu bekommen. Dort hatte sie eine strenge Ausbildung, bis zu jenem Tag an dem sie mit einem Attentäter konfrontiert war – und den Tag hat sie letztlich nur überlebt, da sie unterbewusst auf jene Reserven zurückgriff die man ihr im Kloster austreiben wollte… Seither versucht sie jene Kräfte genauer kennenzulernen und zu studieren. (Mehr Details gibt’s wahrscheinlich von Jenny ;))
von Sharyl solltest Du alles wissen, bzw. 99% im Forum stehen
von Vadania solltest Du auch alles Wichtige wissen
von Soinius kommt auch noch ein kleiner Hintergrund von mir

Rei und Sharyl haben sich in Calimshan kennengelernt, Rei’s Motivation, ihre Neugierde und Wissbegierde war wohl mitunter ausschlaggebend dafür. Das sich die Halbelfe und die elfische Tänzerin auf Anhieb so gut verstanden haben war aber ein glücklicher Zufall…
In der endlosen Steppe der Shaar haben sich Vadania und Soinius kennengelernt. Das teilweise reklusive Wesen der Druidin hatte den jungen Halbling von Anfang an gefesselt – die freundliche, zuvorkommende Art und sein innerlicher Drang gutes zu bewirken hielten die Druidin letztlich davon ab den Halbling im Regen stehen zu lassen…

[die genauen Hintergründe was in dieser Zeit passiert ist hatten wir noch nicht ausgearbeitet – aber wir wollten es ohnehin nicht übertreiben ;)]

Das Zusammentreffen in Westtor sollte damals ihr Leben verändern. Es ist schon einige Zeit her, Rei und Sharyl folgten der Spur eines Elfen und diese Spur führte sie nach Westtor am Drachenmeer. Es soll hier einen Boten geben der ihr endlich den fehlenden Hinweis auf den Verbleib geben sollte. Schnell machte man die Adelsfamilie der Geodans aus, der jüngste Sohn Rigramon Geodan, selbst ein Cousin zweiten Grades des gesuchten Boten sollte ihnen Aufschluss geben über den Verbleib – aber wie man feststellen würde war diese Angelegenheit nicht ganz so einfach.
Der Hausmagier der Geodans konnte die Spur auf magischem Wege zurückverfolgen bis in die Spitzen der Sturmhörner, dort jedoch blockierte die Magie eines alten Druiden seine magische Wahrnehmung. Der Magier gab eine gute Einschätzung der geografischen Region ab und gemeinsam mit der laufenden Route durch die Sturmhörner konnte man es auf ein paar mögliche Punkte einschränken. Rigramon’s Interesse war geweckt, als Adeliger konnte er zwar nicht ohne weiters an der Expedition teilnehmen und Westtor hinter sich lassen, aber er konnte sie zusammenstellen. Es waren einige Leute der Geodans unterwegs um fähige Abenteurer zu suchen die gegen einen vermutlich irren Druiden in seinem eigenen Hain zu ziehen, und einer davon kam des Abends mit Vadania und Soinius zurück. Zur Überraschung des Halblings war er langsamer gewesen, seine eigene Begeisterung die natürlich aus anderer Motivation her rührte stand das erste Mal im Schatten einer besorgten Vadania. Der einfache Gedanke an einen vermeidlich verrückten Druiden schien ihre Zurückhaltung schnell zu brechen und lieferte eine willkommene Abwechslung zu dem Trott der letzten Tage, außerdem waren ein paar hundert Goldstücke zu verdienen und man konnte Mut beweisen und Anerkennung verdienen. Zusätzlich waren noch zwei Schwertkämpfer angeheuert worden und gemeinsam brach man in Richtung der Sturmhörner auf. Rigramon hatte deutlich erklärt, dass man die Nachricht auf jeden Fall zu einem Ratsmitglied in Suzail bringen musste.
Der Weg zu den Sturmhörnern erwies sich wenig beschwerlich, die beiden Brüder Efrain und Tilian erwiesen sich als eloquente, gesellige Unterhalter und sowohl Rei und Sharyl, wie auch Vadania und Soinius konnten sich schnell untereinander anfreunden. Es sollte nicht lange dauern, nachdem sie die Sturmhörner erreicht hatten erkannte die Druidin die Korruption des Landes – einzig Dornensträucher und Schlingpflanzen waren geblieben, die Bewohner des Gebirges blieben aus, an derer statt war die Umgebung von Riesenspinnen und riesigen Tieren bewohnt deren blutunterlaufene Augen von Hunger und Leid sprachen. Auf der Suche nach Bote und Druide geriet man nichtsahnend in einen Hinterhalt. Vier Vagabunden angeführt von einem graubärtigen Alten mit irrem Blick stürzten sich auf die sechs Krieger. Der Kampf dauerte nur wenige Momente an, Efrain fiel durchbohrt von monströsen Klauen – die Vagabunden waren Werkreaturen, Werspinnen. Gemeinsam Rücken an Rücken regnete es Feuer und Eis auf die Kreaturen und in dem Inferno fielen alle bis auf den alten, der spurlos verschwand. Efrain war zu diesem Zeitpunkt schon in die Hallen von Tempus eingegangen – für ihn kam jede Hilfe zu spät.
Gemeinsam sahen Sharyl und Vadania das komplexe Muster der pervertierten Magie über die Sinne der Werspinnen gelegt und machten sich daran es zu brechen. Die Kreaturen waren mächtiger Magie zum Opfer gefallen und dem Willen eines anderen gebeugt. Die Druidin durchbrach schließlich den Zauber zumindest zeitlich und befreite die Werspinnen für einige Stunden von dem Einfluss des Druiden. Mit der genauen Beschreibung der Kreaturen machten sich die Fünf sofort auf um den Hain heimzusuchen. Doch der Graubart hatte mächtige Kreaturen gerufen und an den Ort gebunden – ein uralter, mächtiger Bär verwehrte den Zugang und mehrere, giftige Spinnen schützten ihn um aus der Entfernung seine Magie wirken zu können. Tilian, Rei und Sharyl machten sich daran die Spinnen und den Bär auszuschalten, während die Druidin gemeinsam mit Soinius den wahnsinnigen Alten niederstreckte.
Im Hain fand man eine Menge Ausrüstungsgegenstände von unglücklichen Boten, Abenteurern und Händlern die versucht hatten die Sturmhörner entlang der alten Passstraße zu durchqueren. Mitunter auch die Nachricht für den Rat in Suzail und auch den Hinweis, den sich Rei und Sharyl erhofft hatten.
In der darauffolgenden Nacht bestatteten die Gefährten den Bruder Tilians und Vadania machte sich daran die gröbsten Verunreinigungen der Gegend zu brechen, es schien so als wäre mit dem Tod viel der Pervertierung schon von selbst verschwunden.
Nachdem man eine Audienz bei Calanei persönlich erhalten hatte und die Nachricht übergeben trat man vom Hafen aus die Rückreise über das Meer aus überbrachte Rigramon die Nachricht des toten Boten und der Überbringung der Nachricht. Der junge Adelige hielt sich an seinen Teil der Abmachung und überredete zudem Tilian seine Hausgarde auszubilden und einen festen Platz in den Reihen seiner Leute zu haben. Der Abschied nach der kurzen Zeit war trotzdem zusehends schwer nach alldem was man erlebt hatte.

Rei, Sharyl, Vadania und Soinius hingegen hatten im Hain des Druiden mehr gefunden, (ich denke das ist ein Platz wo man eine Menge der Ausrüstungsgegenstände falls jemand etwas haben „will“ unterbringen kann) unter anderem das von Sharyl gesuchte Stückchen in ihrem Puzzle. Kryptische Hinweise auf ein Trinkhorn der Macht und nur ein Bestandteil eines viel größeren Puzzles enthielt – einen Weg nach Sembia und ein Abenteuer lag vor ihnen. Eines, dem sie sich selbst stellen wollten. Die Ãœberfahrt konnte man mit freundlicher Unterstützung von Tilian und Rigramon mit einem Schiff innerhalb der nächsten zwei Tage auf die Beine stellen und so fand man sich schon wenig später in der Nähe von Selgaunt wieder. Entgegen der wenigen Information die man hatte stellten die vier ein wenig zu viele Fragen und so kam es zu einer folgenschweren Auseinandersetzung – sie teilten sich einen Schlafsaal in der Taverne „Zur schwarzen Stute“ und wachten inmitten einer Illusion auf, was natürlich keinem der Vier bewusst war. Eine Horde von Kriegern und eine schwer gerüstete Dame mit einem Schild, das einen Blitz zeigte – eine Kriegerin oder Priesterin Talos’ – eine markerschütternde Stimme und aufbrausendes Temperament standen den vier entgegen – eine Ãœbermacht die den sicheren Tod bedeutete – keiner stellte sich zu dem Zeitpunkt die Frage wie man dorthin gekommen war. Die Priesterin startete ein Verhör wer die vier gesandt hatte – was man über das Trinkhorn wusste –
Dann kam es Rei, sie waren niemals nach draussen gegangen in dieser Nacht. Sie standen mitten in einer Illusion nur die Priesterin und drei der Krieger die in unmittelbarer Nähe standen waren real. Geschickt und ohne einen Mucks sandte sie die Nachricht auf magischem Wege in die Köpfe ihrer Gefährten. Von der Illusion befreit begannen die vier ohne Vorwarnung fast gleichzeitig die arkanen und göttlichen Künste zu wirken. Zwei Leibwächter erstarrten aufgrund der Magie von Soinius und Vadania, ein dritter, der ohnehin nie in die Augen von Sharyl gestarrt hatte war ihr augenblicklich ergeben nur die Priesterin schüttelte die Magie wie ein paar Tropfen Wasser ab und wirkte Magie ihrerseits – Magie die sie gemeinsam mit den Leibwächtern aus dem Raum riss und sie augenblicklich verschwinden lies…
Von der schweren Nacht erholend war den Gefährten klar, dass es nicht lange dauern würde bis man eine erneute Konfrontation erwarten musste. Deswegen beschlossen sie kurzfristig die Zeit dieser selbst zu bestimmen.
Der junge Halbling hatte bis dahin nicht oft seinen Gott um Hilfe gebeten, doch in dieser Nacht gewährte ihm der Waghalsige einen mächtigen Zauber – ein kleines, silbernes Spiegelbecken und etwas Bradobaris geweihtes Wasser – gemeinsam mit einem nichtmagischen Flegel, welchen die Priesterin unachtsam zurückgelassen hatte und als Fokus für die Hellseherei diente, konnten sie die magischen Verteidigungen durchbrechen und den genauen Ort sehen an dem sich der finstere Kult traf. Alles konnte mitgehört werden und es schien so als hätte Tymora selbst ihnen zur Seite gestanden. Der finstere Kult, welcher auch das besagte Trinkhorn hatte, versuchte in einem Ritual, dessen mächtige Magie allen Vier spüren konnten, einen uralten, schwarzen Drachenleichnam zu befreien der sich selbst in das Gefäß gebannt hatte. Als sie genug über die finsteren Pläne und Vorhaben, man könnte es fast als Glauben bezeichnen, erfahren hatten und auch in etwa einschätzen konnten wo sich der Kult befand machten sie sich auf den Weg. Vorbereitet als würde man in einen Krieg ziehen verhalf ihnen ihr gemeinsames Geschick, die Unsichtbarkeit die Sharyl ihnen beim Betreten der Krypta gegeben hatte und wie schon erwähnt Tymora’s und Brandobaris’ geleitetes Glück dazu das schwarze, mit unheiliger Magie geladene Trinkhorn dem Kult zu entreissen. Mit einer Kutsche machte man sich auf den Weg schnellstmöglich aus Sembia zu entfliehen, es ging in dem Moment nicht mehr darum, irgendwelche Elfen zu finden. Anfangs war allen vier bewusst wie mächtig der Gegenstand in ihrer Hand seine musste, doch langsam schlichen sich fremde Gedanken in die Köpfe des Trägers. Als sich Soinius eines Nachts davonstehlen wollte um wie er damals sagte und auch selbst glaubte die Last des Horns von den anderen zu nehmen, hielt sie nur der Zufall und der leichte Schlaf von Rei zusammen. Soinius wollte mit nahezu aller Gewalt das Horn nicht hergeben – und der Halbling begann besessen nach einen Plan zu schmieden wie er es wiedererlangen konnte. Wenig später erging es Rei sehr ähnlich und die übriggebliebenen Vadania und Sharyl konnten sich zusammenreimen, dass eine Auseinandersetzung bevorstand wenn man das Horn nicht bald zerstörte. Auf ihrem Weg waren sie Richtung Westen gegangen, der Grund war keinem richtig bewusst, aber Vadania und Sharyl beschlossen, dass sie diesmal die Hofmagierin von Cormyr selbst befragen wollten. Der Krug hatte sich jeder magischen Zerstörung bislang erfolgreich widersetzt und auf einen elektrischen Blitz von Vadania so heftig reagiert, dass die Druidin beinahe in die Wälder Mielikki’s und Silvanus’ eingegangen wäre.
Es war nicht ganz einfach an Calanei heranzukommen, aber die wideren Umstände und der Tumult der entstand als Rei und Soinius letztlich mitbekamen, dass man das Horn zerstören wollte brachte die Zauberin hervor. Die junge Hofmagierin sandte die Gruppe mit ihrem Stab direkt zur Kerzenburg und gemeinsam mit dem ehrwürdigen Fratomin des Oghma einem alten Priester brachen die vier, nachdem der Einfluss des Artefakts vorerst von ihrem Geist magisch geschwächt wurde, eine Möglichkeit hervor und machten sich auf diese in die Tat umzusetzen.
Das Trinkhorn wurde in geweihtem Wasser transportiert, das zweimal täglich gewechselt wurde, bevor sie die Klippen erreichten. Als Selune in der Nacht sich in ihrer ganzen Pracht zeigte rief Vadania die Mächte der Natur an. Nach mehreren Stunde des tiefen Gebetes, der Einheit mit der Natur oder wie es für Rei und Sharyl erschien, des Beobachten und Erkennens – brach die Flut über das Stück der Klippe herein – das mit Magie gebundene Horn konnte vieler Magie widerstehen, doch nicht den Gezeiten. Es bracht und splitterte – die Teile nahm das Meer mit sich und im Stillen konnte man doch weit entfernt einen unmenschlichen Schrei vernehmen als das Horn splitterte…

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